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Erfolgreicher Abschluss des Kooperationsprojekts mit Maikammer

Im Rahmen der Veranstaltung „Wein und Tourismus“ haben insgesamt drei studentische Arbeitsgruppen Ideen zur Weiterentwicklung des Maikammerer Maifestes entwickelt und sich überlegt, wie Maikammer sich als Cittaslow-Gemeinde positionieren sollte und dieses Label auch touristisch nutzen kann. Cittaslow-zertifizierte Gemeinden bekennen sich zu einer nachhaltigen Entwicklung der Gemeinde sowie einer Rückbesinnung auf regionale Produkte und einen bewussten Lebensstil. Am 02.07.2018 fanden die Abschlusspräsentationen in Maikammer statt. Durch umfangreiche Befragungen von Maikammerern und Touristen auf dem Maifest und durch Expertengespräche vor Ort wurden folgende Empfehlungen erarbeitet:

  • Die Bewertung des Maifestes fällt insgesamt positiv aus. Die Gäste sehen gerade die unterschiedlichen Angebote für die verschiedenen Zielgruppen positiv. Deshalb sollte das Grundkonzept beibehalten und lediglich optimiert werden. Verbesserungspotenzial sehen die Studierenden bei der Beschilderung des Festes, der Barrierefreiheit und der räumlichen Anordnung der Angebote. So sollten die einzelnen Festbereiche enger zusammenrücken und eine bessere Vernetzung zwischen den einzelnen Festbereichen hergestellt werden. Besonders großes Interesse zeigten die Befragten für Angebote zum Thema „Wein und Essen“. Hier könnte das Angebot, zum Beispiel mit Food Trucks ausgeweitet werden. Generell könnten weitere Programmpunkte das Fest aufwerten, insbesondere am Sonntag. Die Studierenden empfehlen zudem verstärkte Werbung für das Fest in den sozialen Medien, eine nachhaltige Einbindung der Vereine und die Beibehaltung von Angeboten für die jüngere Zielgruppe.
  • Zwei studentische Gruppen haben sich mit dem Thema „Maikammer und Cittaslow“ auseinandergesetzt. Die Befragungen auf dem Maifest zeigen hier in beiden Fällen, dass Cittaslow sowohl bei Touristen als auch den Maikammerern noch relativ unbekannt ist. Insbesondere den befragten Touristen und Tagesgästen war nicht bewusst, dass Maikammer mittlerweile eine „Cittaslow-Gemeinde“ ist und was das bedeutet. Die grundsätzliche Idee hinter „Cittaslow“ finden aber alle Befragten gut. Hier empfehlen die Studierenden, dass in Werbemaßnahmen investiert wird wie beispielsweise Cittaslow-Fahnen am Ortseingang, Cittaslow-Flyer, aber auch eine bessere Darstellung von Cittaslow auf der Homepage der Gemeinde. Insgesamt wird der Austausch mit Bürgern, Vereinen, Winzern und Gastronomen als zentraler Erfolgsfaktor für „Cittaslow“ erkannt. Die Empfehlung hier lautet, dass die Gemeinde zum Beispiel durch ein regelmäßiges Cittaslow-Forum oder regelmäßige Stammtische eine Zusammenarbeit im Ort anregt. In einem weiteren Schritt wird empfohlen „Cittaslow“ ganzheitlich in die Tourismusstrategie der Gemeinde zu integrieren und Events konsequent gemäß Cittaslow-Grundsätzen zu planen. Hierbei betonen die Studierenden, dass es wichtig ist, Angebote für alle Zielgruppen zu erarbeiten und die Jüngeren proaktiv mit in den Prozess einzubeziehen. Auch der Austausch innerhalb des Cittaslow-Netzwerks und die Kooperation mit anderen Cittaslow-Gemeinden wird von den Studierenden empfohlen, um den „Cittaslow-Gedanken“ ganzheitlich zu leben und umzusetzen. So können langfristig alle - sowohl Bürger als auch Touristen - von Cittaslow profitieren.