Alkoholreduzierung – Einfluss auf die sensorische Matrix und analytische Parameter von den Rebsorten Silvaner und Traminer
Fröhlich, Stefanie
7. Februar 2019
Verfügbar: Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Rheinpfalz Lesesaal (WB 24/0085)
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- Titel
- Alkoholreduzierung – Einfluss auf die sensorische Matrix und analytische Parameter von den Rebsorten Silvaner und Traminer
- Autor
- Fröhlich, Stefanie
- Dissertation
- Bachelorarbeit Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen 2019 Dualer Studiengang B.Sc. Weinbau und Oenologie Rheinland-Pfalz, Weincampus Neustadt
- Genre
- Hochschulschrift
- Beschreibung
- Es gilt zu sagen, dass die Reduzierung des Alkoholes im Wein mittels verschiedener Techniken möglich ist. Das Verfahren, aus zwei nacheinander geschalteten Membranen, ist aus aktueller Sicht, eines der bevorzugten Maßnahmen bei der Reduzierung des Alkoholgehaltes. So zeigen die Ergebnisse dieser Arbeit bei einer Reduzierung um 2 % vol. Alkohol bei einem Wein mit 13 % vol. Alkohol eine positive Auswirkung auf die Weine. Sowohl im Hinblick auf die inhaltlichen Parameter als auch auf die sensorische Matrix. Eine Reduktion von 4 % vol. Alkohol zeigte negativ bewertete Veränderung in der sensorischen Matrix und sollte für die Zukunft nicht in Betracht gezogen werden. Die sehr positive Bewertung der 11 % vol. Alkohol Variante ist für eine Argumentationsgrundlage für den Einsatz einer Alkoholreduzierung klar herauszustellen. Hier ist es wichtig, die gewonnen positiven Faktoren zu berücksichtigen. Es hat sich gezeigt, dass in allen Verkostungen, diese Variante mit vielen attraktiven Attributen belegt wurde. Somit ist das Fazit für die Interpretation der Ergebnisse ganz klar zu formulieren. Die Reduktion von 2 % vol. Alkohol wird als sinnvolle Maßnahme betrachtet, bei einem Ausgangsalkoholgehalt von mindestens 13 % vol. Alkohol. Dies ist mit den Verkostungsergebnissen zu belegen und verstärkt die Präsenz alkohol-reduzierter Weine am Markt. Dennoch müssen die Winzer, im Zuge des Klimawandels, eine einfache Lösung zur Reduzierung des Alkohols erhalten. Hier ist die Forschung gefragt weitere Techniken bzw. die vorhandenen Techniken weiter zu entwickeln. Dabei sollte die Gesetzgebung eine klare Einschränkung der Menge des Alkoholentzuges festlegen. Sowie die Deklarationspflicht klar definieren. Die Entsorgung der anfallenden Stripwasser muss ebenfalls in der Bürokratie vereinfacht werden. Denn die Pflicht der Abfuhr an den Zoll schreckt einige Winzer davor zurück, eine Alkoholreduzierung durch zu führen. Für die Zukunft wird die Thematik der Alkoholreduzierung weiterhin das Interesse der Forschung und Verbraucher wecken. Wie die Ergebnisse dieser Arbeit zeigen, besteht zwar ein Interesse an alkoholreduzierten Weinen aus Sicht der Verbraucher, allerdings würde die wenigsten bewusst einen alkoholreduzierten Wein erwerben. Hierbei muss von Seiten der Winzer und Forschungsinstitutionen noch eine bessere Aufklärung über diese Thematik geleistet werden. Denn im Zuge des Klimawandels werden die Weine eher höhere Alkoholgehalte erlangen.
- Herausgeber
- Ludwigshafen am Rhein
- Erstellungsdatum
- 7. Februar 2019
- Format
- V, 56 Seiten Diagramme
- Quelle
- Bibliothekskatalog