Auswirkungen des ‚Sanften Rebschnitts‘ auf den Stammaufbau, die Lichteinstrahlung sowie den Reifeverlauf im Vergleich zum konventionellen Rebschnitt

Janisch, Marius
26.07.2019

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Titel
Auswirkungen des ‚Sanften Rebschnitts‘ auf den Stammaufbau, die Lichteinstrahlung sowie den Reifeverlauf im Vergleich zum konventionellen Rebschnitt
Autor
Janisch, Marius
Dissertation
Bachelorarbeit Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen 2019 Dualer Studiengang B.Sc. Weinbau und Oenologie Rheinland-Pfalz, Weincampus Neustadt
Schlagwort
Rebschnitt
Genre
Hochschulschrift
Beschreibung
Der Stockausfall durch holzzerstörende Pilze, auch Esca-Syndrom genannt, umfasst im deutschen Weinbau wirtschaftliche Schäden in einem mittleren siebenstelligen Bereich. Eine präventive Maßnahme soll der von Simonit & Sirch entwickelte ‚Sanfte Rebschnitt‘ sein. Bei der Schnitttechnik wird lediglich auf ein- oder zweijähriges Holz geschnitten, was bei korrekter Anwendung eine Ramifikation zur Folge hat (T - Form des Stockes). In der vorliegenden Arbeit wurde untersucht, wie hoch die Umstellungsquote in einer 5-jährigen Rebanlage mit der Rebsorte Riesling ist, die bereits im Jungfeld nach der Methode geschnitten wurde. Außerdem wurde die Zunahme des Altholzanteils an den beidseitigen Zapfenstationen gemessen. Für die weiteren Untersuchungen wurde der ‚Sanfte Rebschnitt‘ mit dem konventionellen Schnitt im Hinblick auf die Laubwandstruktur, den Reifeverlauf samt Ertrag sowie unterschiedliche Schnittparameter verglichen. Bei der Schnittzahl und Schnittfläche ergaben sich signifikante Unterschiede zwischen den Varianten hinsichtlich einjährigem, zweijährigem, mehrjährigem sowie Totholz. Unter anderem wurden in der sanft geschnittenen Variante signifikant weniger Schnitte in das mehrjährige Holz durchgeführt. Bei der Erfassung der Arbeitszeit lag der Unterschied zwischen beiden Schnittvarianten bei 5 Akh/ha, wobei der höhere Zeitaufwand beim ‚Sanften Rebschnitt‘ mit einer höheren Bedenkzeit vor dem Schnitt begründet wird. Des Weiteren konnten signifikante Unterschiede bei der Zahl der Hauptriebe auf der Fruchtrute sowie bei der Zahl der Blätter gemessen werden. Bei der Untersuchung des Reifeverlaufs mittels Multiplex über einen Zeitraum von acht Wochen konnte nur bei einer Messung ein signifikanter Unterschied im Chlorophyllgehalt gemessen werden. Eine Botrytisbonitur ergab keine Unterschiede zwischen den Varianten. In der konventionell geschnittenen Variante waren die Erträge signifikant erhöht und die Mostgewichte entsprechend nie
Herausgeber
Ludwigshafen
Erstellungsdatum
26.07.2019
Format
X, 82 Seiten Illustrationen, Diatgramme
Quelle
Bibliothekskatalog
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