Einfluss des Befüllungsgrades einer Weinpresse auf die chemischen und sensorischen Eigenschaften von Riesling und Weißburgunder unter Berücksichtigung des Energiebedarfs

Hammann, Rüdiger René
22.08.2018

Verfügbar: Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Rheinpfalz Lesesaal (WB 24/0072)

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Titel
Einfluss des Befüllungsgrades einer Weinpresse auf die chemischen und sensorischen Eigenschaften von Riesling und Weißburgunder unter Berücksichtigung des Energiebedarfs
Autor
Hammann, Rüdiger René
Dissertation
Bachelorarbeit Hochschule Ludwigshafen am Rhein 2018 Dualer Studiengang B.Sc. Weinbau und Oenologie Rheinland-Pfalz, Weincampus Neustadt
Genre
Hochschulschrift
Beschreibung
Je nach Menge an Lesegut werden Pressen oft nur teilweise befüllt, was sich auf den spezifischen Energiebedarf pro L Most auswirkt und auch die chemischen und sensorischen Eigenschaften der Moste und Weine verändern könnte. Im experimentellen Ansatz wurde eine halboffene 3000 L Membranpresse jeweils mit entrappten Trauben der Sorten Riesling und Weißburgunder zu je 25%, 50% und 100% befüllt. Bei jeder Pressung wurden drei Fraktionen Most entnommen: Druckfreier Vorlauf sowie 0,6 bar und 1,7 bar. Nach Beendigung jeder Druckstufe wurde der elektrische Energieverbrauch notiert. Beim Riesling zeigte nur der Pressdruck einen signifikanten Einfluss auf mostanalytische Parameter, nicht jedoch der Füllgrad der Presse. Beim Weißburgunder wurden die mostanalytischen Unterschiede in den Pressfraktionen jedoch umso deutlicher je weniger die Presse gefüllt war. Sensorische Unterschiede in den Füllgraden traten in den Riesling Weinen nicht zu Tage. Die Weißburgunder Weine zeigten mit geringeren Füllgraden zunehmende Oxidations- bzw. Alterungsnoten. Diese Beobachtung könnte mit der starken Mostoxidation in Zusammenhang stehen, die eintrat, wenn die Presse nur zu 25 % gefüllt war. In der Gesamtbetrachtung der Ergebnisse war der Einfluss des Pressdrucks dennoch stets größer als der Einfluss des Füllgrads. Der spezifische Energiebedarf pro L Most hängt eng mit dem Füllgrad der Presse zusammen, da dieser mit sinkendem Füllgrad umgekehrt proportional ansteigt. Darüber hinaus war bei geringen Füllgraden ein überproportionaler Anstieg des Energiebedarfs zu beobachten, was auf die längeren Presszeiten zurückzuführen ist.
Herausgeber
Ludwigshafen am Rhein
Erstellungsdatum
22.08.2018
Format
IV, 60 Seiten Illustrationen, Diagramme
Quelle
Bibliothekskatalog
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