Kultivieren einer weingutseigenen Hefe
Baumann, Felix
2. November 2018
Verfügbar: Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Rheinpfalz Lesesaal (BIO 38/0039)
Weitere Informationen / Ausleihen
- Titel
- Kultivieren einer weingutseigenen Hefe
- Autor
- Baumann, Felix
- Dissertation
- Bachelorarbeit Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen 2018 Dualer Studiengang B.Sc. Weinbau und Oenologie Rheinland-Pfalz, Weincampus Neustadt
- Genre
- Hochschulschrift
- Beschreibung
- Um eine weingutseigene Hefe aus einer Spontangärung zu kultivieren benötigt es diverse Verfahrensschritte. Nach der DNA-Extraktion der Hefekulturen erfolgen weitere molekularbiologische Untersuchungen zur Differenzierbarkeit mittels Mikrosatelliten-Marker mittels Simple-sequence-repeat-polymerase-chain-reaction (SSR-PCR) und sich anschließender Gel-Elektrophorese. In diesem Versuch konnten neun diverse Hefestämme charakterisiert werden. Die darauffolgenden Versuchsgärungen im Klein- und Großmaßstab dienten zur Untersuchung der verschiedenen Hefestämme unter Praxisbedingungen. Anschließend wurde der Ausgangswein mit dem Versuchswein sensorischen verglichen. Resultierend aus dieser Arbeit konnte erfolgreich eine stark gärende Saccharomyces-Hefe kultiviert werden. Jedoch konnte mit den angewandten Verfahren nicht vollständig belegt werden, um welchen spezifischen Hefestamm es sich handelt. Des Weiteren konnte die Reproduzierbarkeit der Ausgangs-Spontangärung sensorisch nicht bestätigt werden, da diese Unterschiede zu dem ausgebauten Wein aus der isolierten Hefekultur auch durch unterschiedliche Zeiten und Arten der Lagerung variieren. So wird es notwendig sein eine weitere Verkostung durchzuführen, sobald beide Weine gefüllt und einige Zeit in der Flasche gelagert wurden. Wie stark sich dieses Verfahren zukünftig in der Weinbranche etablieren wird, ist vor Allem von den Faktoren Kosten und Nutzen abhängig. Um diese herabzusenken sind Material- und Zeiteinsparungen von Nöten.
- Herausgeber
- Ludwigshafen am Rhein
- Erstellungsdatum
- 2. November 2018
- Format
- VIII, 57 Seiten Diagramme
- Quelle
- Bibliothekskatalog