Vergleich der botrytiziden Wirkung verschiedener Präparate im biologischen und integrierten Weinbau

Scheytt, Kai Christian
29.07.2019

Verfügbar: Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Rheinpfalz Lesesaal (WB 18/0074)

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Titel
Vergleich der botrytiziden Wirkung verschiedener Präparate im biologischen und integrierten Weinbau
Autor
Scheytt, Kai Christian
Dissertation
Bachelorarbeit Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen 2019 Dualer Studiengang B.Sc. Weinbau und Oenologie Rheinland-Pfalz, Weincampus Neustadt
Schlagwort
Biologischer Weinbau / Botrytis cinerea, Integrierter Weinbau / Botrytis cinerea
Genre
Hochschulschrift
Beschreibung
In der vorliegenden Bachelorarbeit wurde die botrytizide Wirkung verschiedener Präparate im biologischen und integrierten Weinbau verglichen. Der Grauschimmelerreger Botrytis cinerea gehört neben dem Falschen und Echten Mehltau zu den für den Weinbau relevantesten pilzlichen Schaderregern. Als Schwächeparasit tritt Botrytis immer dann auf, wenn die Pflanzen bzw. die Beeren an einer Stelle geschwächt bzw. beschädigt sind. Die Grundlage für die erfolgreiche Bekämpfung der Traubenfäule liegt somit im vorbeugenden Schutz. Durch die Erziehung der Rebe sowie das Laubmanagement kann in den Wuchs und die Entwicklung der Pflanze eingegriffen werden. Das Ziel dabei ist es durch Lockerung der Traubenstruktur sowie die gute Durchlüftung der Laubwand und die damit einhergehende schnellere Abtrocknung möglichst ungeeignete Verhältnisse für die pilzliche Entwicklung zu schaffen. Zusätzlich kann der Schutz durch den Einsatz von konventionelle Spezialbotrytiziden sowie ökologischen Alternativen unterstützt werden. Von den am Markt angebotenen Mitteln wurden Switch®, Teldor®, Kumar®, Kaliumcarbonat® und Fruchtkalk® in ihrer botrytiziden Wirkung verglichen. Beim Vergleich der kurativen und protektiven Wirkung an einzelnen verletzten Beeren im Labor ist die Abweichung der einzelnen Wiederholungen sehr groß, die Botrytizide Switch® und Teldor® zeigten die beste Wirkung. Die Gegenüberstellung von kurativ und protektiv zeigt unabhängig von den Abweichungen in den Wiederholungen, dass der Einsatzzeitpunkt für den Wirkungsgrad entscheidend und nur bei vorbeigender Anwendung eine ausreichende Wirkung gegeben ist. Durch die Trockenheit 2018 im Freilandversuch konnten aufgrund der für den Pilz ungünstigen Wetterlage keine aussagekräftigen Ergebnisse erzielt werden. Unabhängig von der Wirkung gegen Botrytis sollten kulturtechnische- und chemische Maßnahmen so kombiniert und terminiert werden, dass die Wirkung durch die Kombination optimal ausgenutzt wird.
Herausgeber
Ludwigshafen
Erstellungsdatum
29.07.2019
Format
VII, 56 Seiten Illustrationen, Diagramme
Quelle
Bibliothekskatalog
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