Vergleich zweier Kreuzungspopulationen hinsichtlich Ihrer Anfälligkeit gegenüber dem Echten und Falschen Mehltau in Abhängigkeit Ihrer genetischen Marker
Beck, Jana
Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen
Verfügbar: Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Rheinpfalz Lesesaal
Weitere Informationen / Ausleihen
- Titel
- Vergleich zweier Kreuzungspopulationen hinsichtlich Ihrer Anfälligkeit gegenüber dem Echten und Falschen Mehltau in Abhängigkeit Ihrer genetischen Marker
- Autor
- Beck, Jana
Bogs, Jochen - Dissertation
- Bachelorarbeit Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen 2023 Dualer Studiengang B.Sc. Weinbau und Oenologie Rheinland-Pfalz, Weincampus Neustadt
- Schlagwort
- Weinrebe / Resistenzgen / Falscher Mehltau, Weinrebe / Resistenzgen / Mehltau
- Genre
- Hochschulschrift
- Beschreibung
- Es wurden zwei Populationen mit unterschiedlichen Vaterpflanzen gegenübergestellt. Beide enthielten die Resistenzloci Run1, Ren3, Ren9, Rpv10, Rpv12 eine davon auch Rpv3.2. Anhand einer genetischen Analyse wurden sie in fünf Gruppen eingeteilt. Repräsentativ wurden davon Pflanzen ausgewählt und mit P.viticola infiziert, bevor die Populationen in ein Gewächshaus mit hohem E.necator Infektionsdruck gebracht wurden. Die Ergebnisse der P.viticola Infektion wurden durch Sporen zählen und einer Anilinblau Färbung festgehalten und waren, bis auf eine erhöhte Anfälligkeit bei Pflanzen die nur Run1 und Rpv10 als Resistenzen enthalten, unauffällig. Die optische Bonitur auf einen Befall mit E.necator war im Gewächshaus wie im Freiland mit großen Unstimmigkeiten verbunden. Während Pflanzen, welche aufgrund Ihrer Resistenzloci optimal gegen einen Befall geschützt sein sollten, anfällig wurden, waren andere, ohne genetisch entsprechende Resistenzen, vollständig resistent. Dies konnte nicht vollständig erklärt werden, obwohl es viele mögliche Erklärungsansätze gibt. Wie stressbedingte Mutationen im Erbgut der Pflanzen, aggressivere Pathogene welche Mehrfachresistenzen überwinden, mögliche unbekannte Resistenzmechanismen, sowie epistatische Wechselwirkungen zwischen Pilzeffektoren und Resistenzproteinen. Doch auch die genetische Analyse mittels MAS birgt eine Fehlerquote von 16%. Die Methoden der Züchtung müssen weiter verbessert werden, sodass die Pflanzen im Wettstreit der schnelleren Anpassung nicht den Pathogenen unterliegen. Nochmal zu erwähnen ist, dass auch resistente Sorten einige Pflanzenschutzbehandlungen im Jahres benötigen, um das Züchten aggressiver Pathogene zu unterdrücken und die Resistenzen lange Zeit aufrecht zu erhalten.
- Herausgeber
- Ludwigshafen
- Erstellungsdatum
- Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen
- Format
- 60, XXIII Seiten Diagramme, Illustrationen
- Quelle
- Bibliothekskatalog