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Histamin in Wein Analysen zur strategischen und kummnumikativen Vermarktung histaminarmer Weinprodukte

Kuntz, Elias
Februar 2023

Available: Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Rheinpfalz Lesesaal (BWL 56/0048)

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Title
Histamin in Wein Analysen zur strategischen und kummnumikativen Vermarktung histaminarmer Weinprodukte
Author
Kuntz, Elias
Dissertation
Bachelorarbeit Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen 2023 Dualer Studiengang B.Sc. Weinbau und Oenologie Rheinland-Pfalz, Weincampus Neustadt
Subject
Wein / Vermarktung / Histamin
Genre
Hochschulschrift
Description
Histamin ist ein Allergen der Gruppe der Amine und gewinnt immer mehr Aufmerksamkeit. Viele Menschen erleiden unter der Aufnahme von Lebensmitteln mit erhöhtem Histamingehalt Symptome, die sie in ihrem Lebensalltag behindern und ihrer Gesundheit schaden. Zu diesen Symptomen zählen Kopfschmerzen, Hautrötungen und damit verbundener Juckreiz, Bauchkrämpfe oder Magen-/Darmbeschwerden. Histamin entsteht, wenn Microorganismen Aminosäuren verstoffwechseln und ist deshalb ein bekanntes Toxin in der Nahrungsmittelherstellung. Da im Wein ebenfalls viele Microorganismen an der Produktion beteiligt sind, muss auch hier die Entstehung von Histamin untersucht werden. Zu den Untersuchten Eintragspunkten von Histamin im Wein gehörten die Gärung und die Entstehung durch Hefen, der biologische Säureabbau durch Milchsäurebakterien, Pilze, die die Reben befallen können, Essigsäurebakterien und weinbauliche Einflüsse, wie bspw. die Rebsorte. Die Hauptursache für die Entstehung war laut den Recherchen der biologische Säureabbau. Allerdings haben auch die Hefen einen nicht zu unterschätzenden Einfluß, weshalb auf eine Spontangärung, bei der die Gattung der Hefen nicht kontrolliert werden kann, eher verzichtet werden sollte. Teil dieser Arbeit war eine Umfrage mit den Kunden eines Weinguts, welches schon histaminarme Weine im Sortiment hat, um sicher auch Personen mit einer Histamin-Unverträglichkeit zu erreichen. Ziel dieser Umfrage waren die Entwicklung strategischer Marketingmaßnahmen für einen histaminarmen Wein. Im Ergebnis zeigt sich histmainarmer Wein durchaus als ein für das Sortiment eines Weinguts attraktives Produkt, gehört aber noch zu einer Nische, deren Markt noch nicht gesättigt ist. Die vielversprechensten Marketingmaßnahmen waren die Schaltung von Werbeanzeigen auf Social Media und die Etablierung einer Marke. Die Zusammenarbeit mit Patientenorganisationen kann die Social Media-Maßnahmen unterstützen, indem sie Kunden über Allergiesymptome von Histamin und die Wirkung von Weinen erhöhtem Histamingehalt hinweisen.
Publisher
Ludwigshafen
Creation Date
Februar 2023
Format
VI, 69 Seiten Diagramme
Source
Bibliothekskatalog
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