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Vergleichende Untersuchungen vom "Sanften Rebschnitt" und konventionellen Rebschnitt bei Riesling im neunten Standjahr

Weiß, Franca
Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen

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Title
Vergleichende Untersuchungen vom "Sanften Rebschnitt" und konventionellen Rebschnitt bei Riesling im neunten Standjahr
Author
Weiß, Franca
Bogs, Jochen
Dissertation
Bachelorarbeit Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen 2023 Dualer Studiengang B.Sc. Weinbau und Oenologie Rheinland-Pfalz, Weincampus Neustadt
Subject
Rebschnitt
Genre
Hochschulschrift
Description
In diesem Versuch, der über mehrere Jahre dokumentiert ist, wurden die Unterschiede zwischen dem konventionellen Rebschnitt und dem „Sanften Rebschnitt“ betrachtet. Es konnten die diesjährigen Bonituren mit Ergebnissen aus den Vorjahren verglichen werden. Es hat sich gezeigt, dass im neunten Standjahr bei den untersuchten Stöcken mehr als 95 Prozent auf mindestens einen Ausgang umgestellt werden konnten. Optimal wäre es, wenn in den nächsten Jahren noch mehr Reben eine zweiseitige Umstellung erreichen können. Ein eventueller Grund, warum in diesem Jahr nicht mehr Rebstöcke komplett auf die Schnittform des „Sanften Rebschnittes umgestellt werden konnten, waren Triebausfälle oder schlechtpositionierte Augen am Rebstock. Bei dem „Sanften Rebschnitt“ konnte ein höheres Schnittholzgewicht und eine höhere Schnittfläche beim einjährigen Holz festgestellt werden. Bei der Variante „Sanfter Rebschnitt“ wurde eine um 54 Prozent höhere Schnittfläche als bei der konventionellen Variante gemessen. Die größeren Gesamtschnittflächen sind für die Rebe nicht von Nachteil, da es zwar mehr Wunden sind, diese jedoch, im Vergleich zum mehrjährigen Holz, klein sind. Krankheiten wie Esca treten vor allem in große Schnittwunden ein (Regner et al., 2022). Ebenfalls behindern diese nicht den Saftfluss der Rebe, da immer ein Überstand zur Eintrocknung belassen wurde und dieses Totholz dann im nächsten Jahr entfernt wird. Durch einen erhöhten Austrieb, der durch einen 30 Prozent höheren Anschnitt der Variante „Sanfter Rebschnitt“ entstand, zeigte die Variante einen um13 Prozent höheren Ertrag, ohne einen größeren Abfall des Mostgewichts im Vergleich zu generieren. Ebenfalls ist das Verhältnis von Ertrag zu Schnittholzgewicht hier höher. Damit weist die Variante eine höhere Wüchsigkeit auf. Die erneut höheren Erträge der Variante „Sanfter Rebschnitt“ bestätigt die Feststellungen aus den letzten Jahren, wo ebenfalls der Ertrag der Variante „Sanfter Rebschnitt“ um zehn Prozent (Thüning, 2021) und um 28 Prozent(Sammet, 2022) höher war als beim konventionellen Rebschnitt. In den kommenden Jahren wäre es sehr interessant sich den Esca-Befall an den Varianten anzuschauen, ob ein Befall durch Esca durch das Vermeiden von großen Schnittwunden verhindert werden kann. Allerdings hat Esca eine lange Inkubationszeit und deshalb kann über die Langlebigkeit der Anlage noch keine Aussage getroffen werden.
Publisher
Ludwigshafen
Creation Date
Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen
Format
VII, 54 Seiten Diagramme, Illustrationnen
Source
Bibliothekskatalog
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