Fachgebiete

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Weincampus Neustadt und DLR Rheinpfalz - zwei starke Partner

 

Die Forschung der Professorinnen und Professoren am Weincampus Neustadt ist in besonderem Maße in das Forschungs- und Entwicklungsumfeld des Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR) Rheinpfalz integriert.

Die im Studiengang hauptamtlich lehrenden sieben Professorinnen und Professoren der drei Fachhochschulen setzen 50 % ihres Lehrdeputats für gemeinsame Forschungsprojekte mit den Wissenschaftlern des Kompetenzzentrum Weinforschung ein. Am Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR) Rheinpfalz wird auf einem hohen wissenschaftlichen Niveau angewandte Forschung in Weinbau, Oenologie und Phytomedizin durchgeführt. Von der engen Verzahnung mit den Aufgaben des Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR) Rheinpfalz in Versuchswesen, Beratung und Ausbildung und dem damit verbundenen Transfer der Forschungsergebnisse in Lehre und Praxis profitiert das Studienangebot in besonderem Maße.

Forschungsgebiet

Weinbau und Pflanzenphysiologie

Ziel weinbaulicher Forschungsarbeiten ist die Klärung des Einflusses qualitätsfördernder Kulturmaßnahmen auf die stoffliche Zusammensetzung der Traube, insbesondere der Zucker, Säuren, Aromastoffvorläufer, Anthocyane und Phenole. Diese bilden in ihrer Gesamtheit das Reservoir, aus dem bei der Weinherstellung die wertgebenden Inhaltsstoffe des Weines gebildet werden. In laufenden Forschungsprojekten werden die genetischen und umweltbedingten Einflüsse auf die Synthese von Aromastoffen (Monoterpene) und Farb- bzw. Geschmacksstoffen (Flavonoide, Stilbene) sowie auf die Physiologie der Beeren/Trauben (Größe, Anzahl, Beerenhautfestigkeit) untersucht. Weitere Forschungsschwerpunkte sind die Optimierung der Anbausysteme und weinbaulichen Maßnahmen, um notwendige Anpassungen der Produktionssysteme an den Klimawandel und die damit vermehrt auftretenden Spätfrostereignisse sowie Hitzeperioden zu untersuchen.

 

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Phytomedizin

Zahlreiche Krankheiten und Schädlinge bedrohen die Gesundheit der Weinrebe und gefährden damit Traubenertrag und -qualität. Forschungsarbeiten zur wirksamen und umweltschonenden Bekämpfung von Schaderregern sind daher ein Schwerpunkt der Arbeit im weinbaulichen Pflanzenschutz. Darüber hinaus sind aber auch Diagnostik, Beratung und Lehre sowie die Prüfung von Pflanzenschutzmitteln wichtige Tätigkeitsfelder.

 

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Forschungsgebiet

Mikrobiologie

Bei der Weinbereitung spielen Mikroorganismen die zentrale Rolle, sei es bei der alkoholischen Gärung durch Hefen oder bei der malolaktischen Fermentation durch Milchsäurebakterien. Gleichzeitig können diverse Schadorganismen die Inhaltsstoffe des Weins in beinahe allen Phasen der Herstellung negativ beeinflussen. Die Studierenden erwerben Kenntnisse in Theorie und Praxis über die wichtigsten Mikroorganismen, die in der Weinbereitung eine Rolle spielen. Auch die Detektion von Mikroorganismen ist ein wichtiger Lehr- und Forschungsschwerpunkt. 

 

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Fachgebiet

Oenologie, Weinanalytik und Sensorik

Die oenologische Forschung am Weincampus Neustadt befasst sich mit einer Vielzahl von aktuellen und praxisorientierten Fragestellungen rund um die Weinbereitung, beginnend bei der Traubenannahme, über die Verarbeitung von Maische und Most, bis hin zum Weinausbau, zur Abfüllung und Lagerung der abgefüllten Weine. Mittels state-of-the-art Analytik im sensorischen und chemischen Bereich werden die komplexen Zusammenhänge zwischen oenologischen Einflussfaktoren und molekularen Veränderungen von Weinen aufgeklärt. Über global vernetzte Forschungskooperationen gehört die oenologische Forschung am Weincampus Neustadt zu den weltweit führenden Einrichtungen im Bereich innovativer Weintechnologien, Aromaanalytik und Polyphenolforschung.

 

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Forschungsgebiet

Precision Viticulture

Precision Viticulture steht als Synonym für eine bedarfsorientierte Bewirtschaftung heterogener Weinbergsflächen mit digitalen Methoden. Der Einsatz von GPS und sensorgestützter Technik soll dabei die Maximierung der Traubenqualität bei gleichzeitiger Minimierung der Umweltbelastung fördern. Georeferenzierte Daten, die mittels Nah- und Fernerkundungstechniken generiert werden, dienen als Grundlage für GIS-basierte, zonenspezifische Bewirtschaftungspläne, die in Zukunft auch von autonomen Maschinen umgesetzt werden sollen.

Der Weg ins Digitale Zeitalter „Weinbau 4.0“ wird durch den Wechsel von analogen  auf digitale Schlagkarteien und durch das Betreiben von digitalen Weinbau-Management-Systemen gefördert. Aufgrund des Klimawandels und der zunehmend sehr lokalen Witterungsbedingungen resultiert der Bedarf, früher auf unerwartete Wetterereignisse reagieren zu können. Schlagspezifisch erfasste Mikroklimadaten können Wetter-Prognosesysteme erweitern, um weinbauliche Maßnahmen zeitlich präziser umzusetzen.

 

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Fachgebiet

BWL

Erfolg in der Weinwirtschaft ist zunehmend von professioneller Betriebsführung und optimierter Vermarktung abhängig. Die Betriebswirtschaftslehre am Weincampus leistet einen wesentlichen Beitrag zur Ausbildung unternehmerischer Fähigkeiten. Praktisch relevante Themenstellungen werden aufgegriffen und über global vernetzte Forschung bei internationaler Perspektive durchdrungen. Die drei Kernforschungsgebiete umfassen Strategie, Organisation und Innovation. 

 

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Fachgebiet

Marketing

 

 

 

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