MoReb

Über das Projekt

Organisationseinheit

XXX

Leitung

Prof. Dr. Marc Dressler

Laufzeit

2026 - 2028

Forschungsfeld

Transformation und strategische Entwicklung der Weinwirtschaft

Fördervolumen

198.000 €

Kooperationspartner

Universität Hohenheim
Landwirtschaftliche Betriebslehre

Kategorie

Agrarökonomie, Szenarien- und Landnutzungsmodellierung

Förderprogramm

Forschungsring Deutscher Weinbau (FDW)

Vom Anpassungsdruck zur belastbaren Entscheidungsgrundlage

Hintergrund und Projektziel

MoReb untersucht Rebflächenanpassung als wirtschaftliche, räumliche und strategische Strukturfrage.

Ausgangslage

Sinkender Weinkonsum, wirtschaftlicher Druck in Teilen der Erzeugung und regional unterschiedliche Standortbedingungen erhöhen den Anpassungsbedarf. Flächenaufgabe und Nichtbearbeitung finden bereits statt, aber häufig ohne gemeinsame Informations- und Entscheidungsbasis.

 

 

Projektziel

MoReb entwickelt ein räumlich explizites ökonomisches Modell, das schlagspezifische Daten mit Markt-, Standort- und Politikparametern verbindet. So werden unterschiedliche Wege der Flächenanpassung in „Was-wäre-wenn“-Szenarien vergleichbar.
 

 

 

Nutzen

Ziel ist nicht die Vorgabe einer einzelnen Lösung. Das Projekt schafft Transparenz über Zielkonflikte, Wirkungen und Handlungsoptionen als wissenschaftliche Entscheidungsgrundlage für Politik, Verbände, Regionen und Weinbaubetriebe.
 

 

 

Von Daten zu Entscheidungswissen

Methodik

Geodatenbasierte Modellierung, ökonomische Szenarioanalyse, Präferenzmessung und Stakeholderforschung greifen ineinander.

1

Modell & Daten →

Weinbaukartei, Geodaten, Alter, Hangneigung, Frost, Preise, Kosten, Pacht und Schutzgebiete

 

 

4

Szenarien →

Preisänderungen, Prämien und politische Rahmenbedingungen als What-if-Simulationen

 

 

2

Wirtschaftlichkeit →

schlagspezifische Erträge, Kosten und Deckungsbeiträge unter definierten Annahmen

 

 

5

Realitätsprüfung →

DCE, Interviews, Stakeholderdialoge und Co-Design prüfen Akzeptanz, Zielkonflikte und Umsetzbarkeit

 

 

3

Nutzungsoptionen →

Rebe, Brache, landwirtschaftliche Verpachtung, Ökopunkte und weitere Alternativen

 

 

Methodische Leitplanke

Qualitative Erkenntnisse können Modellparameter und Szenarien informieren, Modellergebnisse erklären und begrenzen oder als eigenständige Evidenz erhalten bleiben. Genau diese Trennung macht die Entscheidungsgrundlage belastbarer.

Preisentwicklungen haben merkliche Auswirkungen, Prämie verändert das Landschaftsbild

Aktueller Projektstand

Geodatenbasierte Modellierung, ökonomische Szenarioanalyse, Präferenzmessung und Stakeholderforschung greifen ineinander.

Preis wirkt räumlich unterschiedlich
Preissenkungen treffen Problem- und Risikolagen besonders stark; positive Preisentwicklungen machen nicht automatisch jede Fläche rentabel.

Prämien verändern Nutzungsentscheidungen
Stilllegungs- bzw. Rotationsprämien können die optimale Landnutzung deutlich verschieben – abhängig von Produktionsstruktur und Standort.

Flexibilität zählt neben der Prämienhöhe
Die DCE-Zwischenauswertung zeigt: Programmlaufzeit und Nutzungsauflagen beeinflussen die Teilnahmebereitschaft stark.

Nächster Schritt: Modell + Realitätscheck
Das RLP-Modell wird weiterentwickelt und mit betrieblicher, institutioneller und qualitativer Evidenz gespiegelt.

Weincampus Neustadt und Universität Hohenheim verbinden komplementäre Forschungskompetenzen

Weincampus Neustadt · HWG Ludwigshafen →
Projektleitung und wirtschafts-/strategische Forschung, qualitative Forschung, Stakeholderdialog und Transfer,  Einordnung der Ergebnisse in betriebliche und branchenspezifische Entscheidungszusammenhänge.

 

 

MoReb →
Gemeinsame Forschungs- und Transferlogik


 

 

 

 

Universität Hohenheim · Landwirtschaftliche Betriebslehre
Expertise in ökonomisch-ökologischer Landnutzungsmodellierung, GAMS/GIS und Szenarioanalyse. Dr. Christian Sponagel sichert die Modellierung, Auswertung und wissenschaftliche Kooperation.

 

 

Ansprechpartner

Projektteam und wissenschaftliche Kooperation

Prof. Dr. Marc Dreßler

Professor für Betriebswirtschaftslehre und Entrepreneurship



Dr. Christian Sponagel

Wissenschaftliche Kooperation · Universität Hohenheim · Landwirtschaftliche Betriebslehre

+49 711 459-22553

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