Entwicklung eines Verfahrens und einer Vorrichtung zur Schädlingsbekämpfung im Weinanbau

Entwicklung eines Verfahrens und einer Vorrichtung zur Schädlingsbekämpfung im Weinanbau

 

Für den Pflanzenschutz soll ein nachhaltiges Verfahren und eine Vorrichtung entwickelt werden, indem eine Oxygenatmischung konditioniert und gesprüht wird. Das neue Verfahren soll nachhaltig sein und bisherige Pflanzenschutzmethoden ersetzen, wie etwa Kupfervitriol, das in der Frucht und im Boden kumuliert.

Die Grundsubstanz ist ein organisches Ozonid, das spontan mit Wasser reagiert. Für den Anwendungsfall Pflanzenschutz soll eine Konditionierungsvorrichtung entwickelt werden, die eine sprühbare Lösung (Oxygenat) bereitstellt und eine Sprühvorrichtung zur großflächigen Ausbringung auf Weinreben, im weiteren Sinne auch für den Obstanbau.

Untersucht werden sollen:

  • die Konditionierungsparameter, wie etwa Wasseranteil, Reaktionstemperatur, Verfahrenstechnik des Emulgierens, Peroxidentwicklung in Stärke und Zeit, sowie die Wirksamkeit im Weinbau
  • Sprühmenge, Sprühdruck, Sprühweite, Tröpfchengröße
  • Wirksamkeit auf die wichtigsten Schadenerreger im Weinbau
  • Wirkungsdauer des Oxygenats bei Witterungsbedingungen im Freiland
  • Auswirkungen auf die Mikroflora und wertgebenden Inhaltsstoffe der Rebe

Gefördert durch: Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM), Industriepartner: Firma Anseros GmbH, Förderkennzeichen: ZF4062403SA7

Lea Wenner

Doktorandin
A2 - 169 +49 6321 - 671 532 +49 6321 - 671 514 lea.wenner@dlr.rlp.de