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Deutsch-französische Begegnung am Weincampus Neustadt

Nach zwei Semestern der Online-Lehre durften die Studierenden des ersten Jahrgangs des deutsch-französischen Masters Weinbau und Oenologie endlich zusammenkommen. Vom 7. bis zum 18. Juni besuchten sie Vorlesungen, Übungen und Labore am Weincampus Neustadt. Dank eines umfangreichen Kulturprogramms konnten sie die Pfalz hautnah miterleben.

Mit Veranstaltungen in den Fächern „Innovationen in der Oenologie“, „Innovationen in der Chemie und Mikrobiologie des Weins“,„Spezielle Sensorik / Konsumentenforschung“ und „Smart & Sustainable Viticulture“ war das Programm der beiden Wochen recht intensiv. Ein besonderes Highlight bildeten die Sensorikkurse und Labore. Die Studierenden verkosteten Weine aus aller Welt und lernten die verschiedenen Verfahren der Weinbereitung sowie deren weinchemischen und sensorischen Besonderheiten kennen. Im Labor befassten sie sich mit Weinanalytik und analysierten Mikroorganismen im Wein. Auch der weinbauliche Teil durfte nicht fehlen und wurde bei einer Exkursion zur Villa Pistoria nach Bad Bergzabern und zum Wein- und Sektgut Wilhelmshof nach Siebeldingen praktisch vermittelt.

In den zwei Wochen ging es auch auf Entdeckungstour durch die Pfalz: Im Rahmen der Lehrveranstaltung „Geschichte und Kultur des Weines am Oberrhein“ besichtigte die deutsch-französische Gruppe die römische Villa in Ungstein, den Speyerer Dom, das Bauernkriegshaus in Nußdorf sowie das Hambacher Schloss und konnte so viel über die besondere Bedeutung der Rebe und des Weins in der westlichen Zivilisation erfahren. Die Studierenden freuten sich besonders über das Rahmenprogramm mit Führung durch die historische Schlossgasse in Hambach und durch die Neustädter Altstadt. Nicht zuletzt begegneten sie Mitglieder der deutsch-französischen Gesellschaft Neustadt und wurden durch den Bürgermeister Stefan Ulrich im Neustädter Rathaus persönlich empfangen.

Der deutsch-französische Master Weinbau und Oenologie wird in Kooperation mit der Université de Haute-Alsace in Colmar angeboten. Wir danken dem deutsch-französischen Bürgerfonds für die freundliche Unterstützung und Förderung der beiden Präsenzwochen.

Bei der römischen Villa in Ungstein
Vor dem Bauernkriegshaus in Nußdorf
Mit dem Bürgermeister Stefan Ulrich im Neustädter Rathaus
Im Sensorikkurs mit Prof. Dr. Fischer