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Fischer und Durner im Weinberg

Prof. Dr. Ulrich Fischer zum wissenschaftlichen Beirat des FEI benannt

Am Weincampus Neustadt arbeiten wir mit Fleiß und Leidenschaft an vielfältigen Forschungsprojekten für die Weinbranche. Diese besteht nahezu ausschließlich aus kleinen und mittelständischen Unternehmen. Aber können sich diese Unternehmen überhaupt Forschung oder deren Ergebnisse leisten? Die Antwort lautet zum Glück "Ja". Unter anderem verdanken wir das dem Forschungskreis der Ernährungsindustrie e.V. (FEI) als zentrale Organisation der deutschen Lebensmittelwirtschaft. Seit 1. Juli 2020 ist unser Kollege Prof. Dr. Ulrich Fischer Mitglied des wissenschaftlichen Beirats, einem der wichtigsten Führungsgremien des FEI: https://www.fei-bonn.de/presse/pressemitteilungen/pm-20200630-zugewinn

Aktuelle FEI-Projekte am Weincampus/DLR:

  • Minimierung klimabedingter Fehlnoten in Weißwein     (Ulrich Fischer, Jochen Bogs, Matthias Petgen)
  • Anpassung der Rotweinbereitung an die phenolische Reife der Trauben    (Dominik Durner, Pascal Wegmann-Herr)
  • Einsatz von UV-C zur Weinstabilisierung     (Maren Scharfenberger-Schmeer, Dominik Durner)
  • Schnelltest zur Detektion von Schadbakterien in Wein  (Maren Scharfenberger-Schmeer)
  • Minimierungsstrategie gegen den Mäuselton im Wein   (Maren Scharfenberger-Schmeer, Friederike Rex, Pascal Wegmann-Herr)       
  • Vermeidung der Aromaverschleppung bei der Abfüllung von Sekt und Wein   (Ulrich Fischer)
  • Reduzierung der Essigsäurebildung durch moderen Gärverfahren   (Maren Scharfenberger-Schmeer, Dominik Durner)


Über den FEI:

Die deutsche Lebensmittelwirtschaft gehört mit ihren 6.100 Industrieunternehmen, dem über 30.000 Betrieben umfassenden Lebensmittelhandwerk sowie über 1 Mio. Beschäftigten zu den vier größten Wirtschaftszweigen Deutschlands. Sie ist stark mittelständisch und durch zahlreiche Familienunternehmen geprägt: 98 % der Betriebe haben weniger als 500 Mitarbeiter. In der Regel verfügen sie über keine eigenen Ressourcen, um selbst Forschung zu betreiben – zur Sicherung ihrer Wettbewerbsfähigkeit und zum Erhalt der technologischen Leistungs- und Innovationsfähigkeit sind sie auf die Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) angewiesen. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat sich seit 1954 in der Mittelstandsförderung bewährt, denn es bindet unmittelbar vor allem kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) eng in die Forschungsaktivitäten ein und sichert damit die Praxisnähe der Ergebnisse.
Koordiniert werden die IGF-Vorhaben für die Branche, deren Zulieferer sowie zahlreiche Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus seit 1954 über den Forschungskreis der Ernährungsindustrie e.V. (FEI) als zentraler, von 49 Wirtschaftsverbänden getragenen Forschungsorganisation der deutschen Lebensmittelwirtschaft: Ergebnisse aus über 1.000 IGF-Vorhaben des FEI wurden seitdem erfolgreich in die betriebliche Praxis umgesetzt und sind heute Stand der Technik – damit tragen sie zum herausragenden Stellenwert der Branche bei. Doch nicht nur technische Innovationen stehen im Blickpunkt der IGF-Vorhaben des FEI, sondern auch weitere wirtschaftlich wie gesellschaftlich relevante Themen, darunter: Forschung für den Verbraucherschutz , Nachhaltigkeit und Ressourceneffizienz , Qualitätssicherung von Lebensmitteln

Auf der Website des FEI gibt es detaillierte Informationen zu allen Forschungsbereichen.

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