Dualer Bachelor Weinbau und Oenologie nach der Ausbildung

Profil des Studiengangs

Studienmodell Bachelorstudium (Bachelor of Science)
Dauer3 Jahre6 Semester Regelstudienzeit
ECTS210 
UnterrichtspracheDeutschC1 des Europäischen Referenzrahmens
ZulassungNC-freiabgeschlossene Berufsausbildung als Winzer oder Weintechnologe
StudiengebührenKeineRegulärer Semesterbeitrag
Studienbeginn 
1. Semester
NovemberDie Vorlesungszeit beginnt bewusst im November nach der Herbstphase, um auf die Arbeitsspitze in den Weingütern Rücksicht zu nehmen
Bewerbungsfrist31. AugustAusfüllen des Bewerbungsformulars sowie Einreichung von Bewerbungsunterlagen via www.hwg-lu.de
   

Nach der abgeschlossenen Winzer- oder Weintechnologenausbildung erweitern Sie im Studium Wissen in Weinbau, Oenologie und in der Betriebswirtschaftslehre. Sie entwickeln Transferfähigkeiten, wenden wissenschaftliche Erkenntnisse in der Praxis an und werden auf betriebliche Herausforderungen vorbereitet. Die Lehrinhalte gehen in die Tiefe, sodass Sie komplexe Zusammenhänge und Hintergründe wirklich durchleuchten. 

Sie haben nicht nur elf Monate lang die Möglichkeit zu renommierten internationalen und nationalen Betrieben wertvolle Netzwerke aufzubauen, sondern auch Professoren und Professorinnen sowie verschiedene Fachleute auf dem Campus kennenzulernen. Mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung sind Sie bereits eine begehrte Fachkraft, aber mit einem Studium am Weincampus potenzieren Sie Ihre Karrieremöglichkeiten und entwickeln sich persönlich weiter. Nutzen Sie diesen Vorteil!

Öffnungszeiten Studierendensekretariat
Montag bis Freitag 9:00 – 16:00 Uhr

Wir stellen uns vor

Lernen Sie Studierende und Lehrende kennen, erfahren Sie mehr über Ihre Möglichkeiten nach dem Studium und erleben Sie unseren grünen Campus inmitten von Weinbergen.

Praktisches Wissen erweitern

Der Studienverlaufsplan

Exkursion 2024: Weincampus Alumnus Brian Serr erläutert Maßnahmen des biologischen Pflanzenschutzes und demonstriert anhand eines Rebenblattes typische Befallsmerkmale sowie deren Bedeutung für die Weinqualität in seinem Weinberg.

Traditionelles Grillfest des 6. Semester nach der letzten Prüfung des Studiums auf dem Campus (Sommer, 2024)
 

Studentin Madeleine Römer mikroskopiert Hefen im Rahmen des mikrobiologischen Labors im 3. Semester
 

Bordeaux-Masterclass 2025 mit Markus Del Monego und Philippe Castéja in der Aula: Studierende verkosten Weine


 

Vorlesung "Wein und Speisen", 4. Semester, Sensoriklabor


 

Dichtebestimmung zur Beurteilung des Fortschritts der alkoholischen Gärung in Versuchsweinen eines Praxisprojekts im 4. Semester.

Südtirol-Exkursion 2025: Spannende Einblicke ins Weingut Lageder, Sektkellerei Arunda, Weingut Elena Walch, Kellerei Tramin, Weingut Manincor, Weingut Unterortl und Landesweingut Laimburg.
 

Student Vincent Stiburski prüft das Mostgewicht der frisch geernteten Solaris-Trauben im Rahmen der oenologischen Übungen im Prosemester.

Student Joscha Ahrens während seines Auslandsaufenthaltes in Südafrika (2022)

 

Der Weincampus auf der ProWein 2024 in Düsseldorf: Bachelor-Student Moritz Prinz zur Lippe vom Weingut Schloss Proschwitz aus Meißen mit Prof. Dr. Dominik Durner während einer Talk & Taste Session zum Thema Cidre.

Übung der sensorischen Schnellmethode Napping, 4. Semester, Sensoriklabor


 

Weinblatt

Das studentische Format Weincampus Talk: Studierende und Weinbegeisterte vernetzen sich mit Weinpersönlichkeiten, Winzerinnen und Winzern, Händlerinnen und Händlern und Marketingunternehmen in lockerer Atmosphäre.

Sebastian Hörsch, Assistent Weinbau, erklärt den Studierenden des Prosemesters die Reberziehungssysteme und Rebschnittarten im Versuchsweinberg auf dem Campus.

Studierende des 4. Semesters machen sich mit den positiven Aromen und Fehlaromen im Sensoriklabor bei Prof. Dr. Ulrich Fischer vertraut.

Akademische Abschlussfeier 2025: Verabschiedung der Studierenden nach Beendigung des Studiums


 

Weinbau-Assistent Florian Schraut im Oenologischem Technikum.

 

Studierende in den Verkostungskabinen im Sensoriklabor



 

Im oenologisches Technikum.


 

Marketing-Vorlesung: Entwicklung von Etiketten für die neue PIWI-Linie des Staatsweingutes mit Johannitergut Neustadt.
 

Geruchstraining im Sensoriklabor




 

Lehrbeauftragter Leonard Pfahl während einer Messung von Vitalitätsdaten der Reben mit einer Multispektraldrohne.

 

Handwerk, Naturwissenschaften und das Produkt Wein

Studieninhalte

Sechs Professorinnen und Professoren von drei rheinland-pfälzischen Hochschulen sowie die Expertinnen und Experten des Dienstleistungszentrums Ländlicher Raum (DLR) Rheinpfalz gestalten die Lehre am Weincampus. Sie machen durch ihre Forschungsprojekte zu Klimawandel, Nachhaltigkeit, pilzwiderstandsfähigen Rebsorten, Digitalisierung oder alkoholfreien Weinen Wissenschaft in den Vorlesungen greifbar.

Modulhandbuch 

Lehrgebiet

Weinbau, Pflanzenphysiologie und Bodenkunde

Lehrende und Assistenzen

Das Themenfeld vermittelt die wissenschaftlichen und praktischen Grundlagen des modernen Weinbaus. Die Studierenden setzen sich mit den physiologischen und biochemischen Prozessen der Rebe auseinander und lernen, wie Wachstum, Entwicklung und Reife der Trauben durch Standort, Klima und weinbauliche Maßnahmen beeinflusst werden. Darüber hinaus beschäftigen sie sich mit Rebsorten, Erziehungssystemen, Rebenernährung und Düngung sowie der nachhaltigen Bewirtschaftung von Weinbergsböden.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Verbindung von Theorie und Praxis. In Übungen und Laborveranstaltungen wenden die Studierenden ihr Wissen direkt an – von der Beurteilung der Traubenreife und der Qualitätsbonitur bis hin zur Analyse von Böden, der Planung von Düngungsmaßnahmen und der Bewertung moderner Anbau- und Produktionsverfahren. So erwerben sie fundierte Kompetenzen für einen qualitätsorientierten und nachhaltigen Weinbau.


Lehrgebiet

Phytomedizin

→ Lehrende und Assistenzen

Die Phytomedizin vermittelt umfassende Kenntnisse über die Gesundheit der Rebe und den nachhaltigen Schutz von Weinbergen. Die Studierenden lernen, pilzliche, bakterielle und virale Krankheitserreger sowie tierische Schädlinge sicher zu erkennen, deren Biologie zu verstehen und geeignete Maßnahmen zur Vorbeugung und Bekämpfung auszuwählen. Dabei stehen die Grundsätze des integrierten Pflanzenschutzes ebenso im Mittelpunkt wie ökologische Zusammenhänge und ressourcenschonende Strategien.

Darüber hinaus befassen sich die Studierenden mit aktuellen Herausforderungen wie dem Klimawandel, dem Auftreten neuer Schadorganismen und den Möglichkeiten des Präzisionsweinbaus. Laborpraktika und Praxisprojekte vermitteln den sicheren Umgang mit Diagnoseverfahren, moderner Pflanzenschutztechnik und digitalen Methoden. Dadurch werden wissenschaftliche Erkenntnisse unmittelbar mit den Anforderungen der weinbaulichen Praxis verknüpft.


Lehrgebiet

Mikrobiologie

→ Lehrende und Assistenzen

Im Themenfeld Mikrobiologie beschäftigen sich die Studierenden mit der Bedeutung von Mikroorganismen für Weinbau und Weinbereitung. Sie lernen die Eigenschaften und Funktionen von Hefen, Bakterien und weiteren Mikroorganismen kennen und verstehen deren Einfluss auf Gärungsprozesse, Weinqualität und Lebensmittelsicherheit. Ergänzend werden molekularbiologische Grundlagen und moderne Analyseverfahren vermittelt, die eine schnelle und zuverlässige Identifizierung von Mikroorganismen ermöglichen.

Praktische Laborübungen vertiefen die theoretischen Inhalte und vermitteln den Umgang mit zeitgemäßen mikrobiologischen und molekularbiologischen Methoden. Die Studierenden erwerben damit wichtige Kompetenzen für die Qualitätskontrolle, Forschung und Entwicklung sowie für den Einsatz innovativer Verfahren in der Weinwirtschaft und verwandten Bereichen.


Lehrgebiet

Oenologie, Weinanalytik und Weinsensorik

→ Lehrende und Assistenzen

Die Oenologie ist die Wissenschaft der Weinbereitung. Sie verbindet naturwissenschaftliche Grundlagen mit modernster Kellertechnik und begleitet den Weg der Traube vom Lesegut bis zum fertigen Wein. Ziel ist es, die Qualität der Trauben durch geeignete Verfahren zu erhalten, gezielt zu beeinflussen und Weine mit einem charakteristischen Stil und hoher Qualität zu erzeugen.

Im Studium erwerben die Studierenden fundierte Kenntnisse über die chemischen, mikrobiologischen und technologischen Prozesse der Weinbereitung. Sie beschäftigen sich mit der Verarbeitung von Trauben, der Gärführung, dem Einsatz von Hefen und Milchsäurebakterien sowie mit Verfahren zur Stabilisierung, Filtration und Reifung von Weinen. Dabei werden die Besonderheiten der Weiß- und Rotweinbereitung ebenso behandelt wie moderne Analyseverfahren zur Qualitätskontrolle von Trauben, Most und Wein. Praktische Übungen und Laborveranstaltungen vermitteln den sicheren Umgang mit kellerwirtschaftlichen Verfahren, analytischen Methoden und moderner Technik.

Ein besonderer Bestandteil des Studiums ist das Praxisprojekt Oenologie. In Zusammenarbeit mit Kooperationsbetrieben bearbeiten die Studierenden eigenständig aktuelle Fragestellungen aus der Weinbereitung. Sie planen und begleiten Versuche, analysieren unterschiedliche Verfahren und bewerten deren Einfluss auf die Weinqualität. Die Ergebnisse werden wissenschaftlich ausgewertet, dokumentiert und gemeinsam präsentiert. So verbinden die Studierenden ihr theoretisches Wissen mit praktischer Erfahrung und erhalten frühzeitig Einblicke in die Herausforderungen und Innovationen der modernen Kellerwirtschaft.

Schnuppervorlesung Orange Wine von Prof. Dr. Ulrich Fischer


Lehrgebiet

Betriebswirtschaftslehre

→ Lehrende und Assistenzen

Betriebswirtschaftliche Kenntnisse sind eine wichtige Grundlage für den wirtschaftlichen Erfolg von Unternehmen der Weinbranche. Im Studium erwerben die Studierenden fundierte Kompetenzen, um betriebliche Zusammenhänge zu verstehen, wirtschaftliche Entscheidungen zu treffen und Unternehmen nachhaltig zu führen.

Die Lehrveranstaltungen vermitteln die Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre und geben Einblicke in wirtschaftliche Rahmenbedingungen, Unternehmensformen, Märkte und betriebliche Funktionen. Ergänzend lernen die Studierenden die Grundlagen des Rechnungswesens, der Buchführung und Bilanzierung kennen – von der Vermögensbewertung über laufende Buchungen bis zur Erstellung eines Jahresabschlusses. Praxisnahe Übungen vertiefen das theoretische Wissen und schaffen die Basis für unternehmerisches Denken und Handeln in der Weinwirtschaft.

Einblicke in das Wahlpflichtfach „Startup Management“ 


Lehrgebiet

Marketing

→ Lehrende und Assistenzen

Ob Weingut, Genossenschaft oder internationales Unternehmen – erfolgreiche Weine benötigen eine durchdachte Marketingstrategie. Im Studium lernen die Studierenden, wie Produkte zielgerichtet positioniert, Marken aufgebaut und Märkte erfolgreich erschlossen werden. Dabei stehen sowohl die Besonderheiten der Weinbranche als auch aktuelle Entwicklungen im Konsumentenverhalten und in der digitalen Kommunikation im Fokus.

Die Lehrveranstaltungen vermitteln Kenntnisse in den Bereichen Marktforschung, Konsumentenverhalten, Marketing- und Vertriebsmanagement sowie Markenkommunikation. Die Studierenden analysieren Zielgruppen, entwickeln Marketingstrategien und lernen, geeignete Instrumente der Produkt-, Preis-, Kommunikations- und Vertriebspolitik einzusetzen. Fallstudien und praxisorientierte Projekte ermöglichen es ihnen, eigene Marketingkonzepte zu entwickeln und Lösungen für reale Fragestellungen der Weinwirtschaft zu erarbeiten. Darüber hinaus beschäftigen sie sich mit Exportmarketing, Weintourismus, digitalem Marketing und der Entwicklung innovativer Geschäftsmodelle für die Weinbranche.

Das Herzstück des Campus

Erlebe das Sensoriklabor

Auf zu neuen Horizonten

Auslandsaufenthalte

Im Studium Weinbau und Oenologie haben Sie die Möglichkeit bis zu sechs Monate praktische Ausbildung im Ausland zu absolvieren. Weinbau und Weinbereitung im Ausland unterscheiden sich in vielerlei Hinsicht von dem in Deutschland. Es wird von den Studierenden als sehr bereichernd beschrieben, unter anderen klimatischen und kulturellen Bedingungen Wein zu machen, neue Rebsorten und Anbauweisen zu entdecken. Indem man die Methoden und Praktiken der Betriebe kennenlernt, hinterfragt man seine eigene Herangehensweise und Entscheidungsprozesse. Sie profitieren nicht nur fachlich von neuen Impulsen, sondern entwickeln interkulturelle und sprachliche Kompetenzen und erweitern Ihr internationales Netzwerk. In den Betrieben tauchen Sie in den Arbeitsalltag ein und lernen Land und Leute wirklich kennen. Internationale Erfahrungen sind bei Arbeitgebern sehr gefragt. 

Den Studierenden stehen über 200 internationale Kooperationsbetriebe auf der nördlichen und südlichen Hemisphäre offen. Damit werden insgesamt fünf Weinlesen in vier Jahren erlebbar. Der Weincampus fördert Auslandsaufenthalte mit Stipendien und Förderprogrammen. Lassen Sie sich individuell von uns beraten!
 

Das Portfolio internationaler Kooperationsbetriebe des Weincampus umfasst folgende Länder:

- Argentinien          - Luxemburg
- Australien             - Namibia
- Azoren                  - Neuseeland            
- Chile                     - Österreich               
- Dänemark             - Portugal           
- Frankreich             - Ruanda
- Georgien              - Rumänien
- Griechenland        - Schweden
- Großbritannien     - Schweiz
- Israel                     - Spanien
- Italien                    - Südafrika 
- Kroatien                - USA
 

Zeitrahmen für Praxisprojekte im Ausland:

Nach dem 4. Semester: 01.07. bis 31.10. (Nördliche Hemisphäre)

Nach dem 5. Semester: 01.02. bis 30.04. (Südliche Hemisphäre)
 

Nähere Informationen zu Visabestimmungen, Versicherungen und Fördermöglichkeiten eines Auslandspraktikums finden Sie auf den Seiten der Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen unter Internationales.




Berufsfelder

Die Nachfrage nach studierten Fachleuten ist so hoch, dass sie nicht gedeckt werden kann. Absolventinnen und Absolventen des Studiums Weinbau und Oenologie haben in der Regel noch vor ihrer letzten Prüfung einen Vertrag in der Tasche. Die fachlichen, themenspezifischen sowie überfachlichen Qualifikationsziele des Studienfachs vertiefen die bereits vorhandenen Kompetenzen der Absolventinnen und Absolventen, die sie sowohl zu einer eigenständigen, praxisorientierten Berufstätigkeit in vielfältigen Tätigkeitsfeldern als auch zu einer weiterführenden wissenschaftlichen Karriere befähigen. 

Der Studiengang Weinbau und Oenologie bietet vielfältige berufliche Perspektiven in unterschiedlichsten Bereichen, von denen die folgenden beispielhaft für viele weitere stehen:

  • Winzer*in
  • Kellermeister*in
  • Betriebsleitung, CEO oder Außenbetriebsleitung
  • Vinotheksleiter*in
  • Key Account Manager*in
  • Wein- oder Getränkeredakteur*in
  • Produktentwickler*in
  • Innovationsmanager*in
  • Marktforscher*in
  • Marketing Manager*in
  • Weinhändler*in, Import/Export Manager*in oder Vertriebsleiter*in
  • Tourismus-Manager*in
  • Rebenzüchter*in
  • Laborant*in
  • Wissenschaftliche Mitarbeiter*in
  • Entrepreneur und Start-Ups Gründer*in
  • Nachhaltigkeitsmanager*in
  • Wein- und Oenologieberater*in

Das sagen unsere Studierenden

Warum ich Weinbau und Oenologie studiere

Bildquellen: Felix Weyer - Weingut Bassermann-Jordan/Frei; Fabio Fehrenbach - Staatliches Weinbauinstitut Freiburg; Julia Furer - Privat; Philipp Schindel - Privat; Viktor Rapp - Privat

Zulassungsvoraussetzungen

→ ALLGEMEINE ZULASSUNGSVORAUSSETZUNGEN

Der Bachelorstudiengang Weinbau und Oenologie ist zulassungsfrei. Das bedeutet, Studieninteressierte erhalten in jedem Fall einen Studienplatz, wenn sie die formalen Voraussetzungen für den Studiengang (Hochschulzugangsberechtigung, abgeschlossene Berufsausbildung zum Winzer oder Weintechnologen) erfüllen und sich form- und fristgerecht bewerben. Ein Numerus Clausus besteht nicht. 

Zugangsvoraussetzung für das Studium Weinbau und Oenologie ist
− eine abgeschlossene Berufsausbildung als Winzer oder Weintechnologe 
− eine Hochschulzugangsberechtigung. 

Hochschulzugangsberechtigung
• Abitur 
• Fachabitur 
• beruflich Qualifizierte mit einer abgeschlossenen Ausbildung oder einer qualifizierten Abschlussprüfung (z. B. Meisterprüfung)


→ MEISTERBRIEF ODER VERGLEICHBARE FORTBILDUNGSABSCHLÜSSE

Ein Meisterbrief oder vergleichbare Fortbildungsabschlüsse bieten Ihnen eine unmittelbare Hochschulzugangsberechtigung unabhängig von der Gesamtnote des Abschlusses.

 

→ STUDIEREN OHNE ABITUR

In Rheinland-Pfalz ist ein Studium mit beruflicher Qualifikation ("Studieren ohne Abitur") möglich, wenn eine vorangegangene berufliche Ausbildung mit einem Gesamtnotenschnitt von mindestens 2,5 abgeschlossen wurde. Die Noten aus der Berufsausbildungsabschlussprüfung und dem Abschlusszeugnis der Berufsschule werden berücksichtigt.

Gerne beraten wir Studieninteressenten vor der Einschreibung. Vereinbaren Sie bitte einen Termin mit unserem Studierendensekretariat oder telefonisch unter Tel. 06321 671 509.

 

Wenn Dokumente zum Bewerbungszeitpunkt noch nicht vorliegen, senden Sie uns Ihr letztes (Halbjahres-)Zeugnis und reichen das Abschlusszeugnis nach.

 

→ LINKS
Hochschulzugangsberichtigung durch Fortbildungsabschlüsse
Informationen zum “Studieren ohne Abitur”
Landesverordnung über die unmittelbare Hochschulzugangsberechtigung beruflich qualifizierter Personen
 

Bewerbung

DER BEWERBUNGSSCHLUSS FÜR DEN BACHELORSTUDIENGANG WEINBAU UND OENOLOGIE IST DER 31. JULI

 

→ Folgende Bewerbungsunterlagen sind einzureichen:

  • Zeugnis über die Hochschulzugangsberechtigung
  • Tabellarischer Lebenslauf - chronologisch, lückenlos und unterschrieben
  • Berufsabschlusszeugnis über die Winzer- bzw. Weintechnologenausbildung
  • unterschriebene Verpflichtungserklärung
  • Nachweis über freiwilligen Wehr- oder Ersatzdienst, Soziale Dienste (sofern zutreffend)
  • Beleg über die Überweisung des Semesterbeitrags; nähere Informationen finden Sie hier.
  • Versicherungsbescheinigung deiner Krankenkasse „zur Vorlage bei der Hochschule/Einschreibung“; bei privat Versicherten ist eine Befreiung der gesetzlichen Krankenversicherung erforderlich
  • Passfoto für Ihre StudiCard (Studierendenausweis) in elektronischer Form; Näheres dazu finden Sie unter: www.hs-lu.de/studicard
  • Kopie des Personalausweises


→ Antragstellerinnen und Antragsteller, die bereits an anderen Hochschulen studiert haben, müssen ZUSÄTZLICH folgendes einreichen:

  • Leistungsnachweise/Notenbescheinigungen mit allen Prüfungsversuchen
  • Amtliche Studienzeitbescheinigung(en) mit Angabe der Hochschulsemester und Fachsemester
  • Unbedenklichkeitsbescheinigung, d.h. Nachweis der vorher besuchten Hochschule(n) über den noch bestehenden oder nicht mehr bestehenden Prüfungsanspruch
  • Exmatrikulationsbescheinigung(en)
  • Abschlusszeugnis


Alle für die Einschreibung relevanten Zeugnisse bzw. Nachweise sind in amtlich beglaubigter Form dem Antrag beizulegen. Nicht in deutscher Sprache abgefasste Urkunden und Schriftstücke können nur anerkannt werden, wenn sie zusätzlich in deutscher Übersetzung, durch einen gerichtlich vereidigten oder bestellten Dolmetscher, vorgelegt werden.

Sie finden alle weiteren Schritte auf den Seiten der Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen.

Hier klicken, um zum Portal zu gelangen!

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Ihre Daten werden gem. § 67 Hochschulgesetz (HochSchG) vom 9. Juli 2010 (GVBl. S. 167ff), sowie § 5 des Landesdatenschutzgesetzes (LDatG) vom 5.7.1994, jeweils neueste Fassung, gespeichert.

FAQ

Es gibt viele gute Gründe zu studieren:

• Wissenschaftliches Denken lernen und Erkenntnisse aus der Forschung anwenden 
• der Wunsch nach persönlicher Weiterentwicklung 
• Erweiterung des beruflichen Netzwerks 
• Beste Arbeitsmarkt- und Karrierechancen durch akademischen Abschluss 
• direkter Kontakt zu Lehrenden, kleine Gruppen und individuelle Betreuung 
• den Weinbau nachhaltig gestalten und an die Herausforderungen des Klimawandels anpassen 
• Fachliche Vielfalt und Expertise in verschiedenen Kooperationsbetrieben erleben 
• Über den Tellerrand schauen: bis zu 11 Monate im Ausland arbeiten 
• Neue Perspektiven schaffen: Betriebsleitung, Weinberatung, Tourismus-Management, Weinhandel, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit oder eine wissenschaftliche Karriere 

Im Bachelorstudium Weinbau und Oenologie sind die Studieninhalte und -zeiten bewusst an das weinbauliche Jahr angepasst. Unser Studienverlaufsplan funktioniert garantiert! Während des Studiums können Sie bis zu fünf Weinlesen in vier Jahren erleben. Das entspricht einem Maximum an Praxis. Die vier Praxisprojekte zu den Schwerpunkten Weinbau, Oenologie, Phytomedizin und Weinmarketing finden in den Ausbildungsbetrieben statt und werden als Prüfungsleistungen gewertet. Unser Portfolio überzeugt mit über 600 Kooperationsbetrieben weltweit.  

Ja. Personen, die eine Meisterprüfung oder eine vergleichbare berufliche Fortbildungsprüfung abgelegt haben, erhalten mit dieser Qualifikation, unabhängig von der Gesamtnote des Abschlusses, die unmittelbare Hochschulzugangsberechtigung. Klicken Sie hier, um weitere Informationen zu erhalten!
 

Für einen Direkteinstieg ins Duale Studium Weinbau und Oenologie ist eine abgeschlossene Winzer- oder Weintechnologenausbildung notwendig. Fehlt diese Ausbildung, wählen Sie die Option "Duales Studium + Winzerausbildung".

Kooperationsbetriebe sind in Deutschland anerkannte Ausbildungsbetriebe, die im Beruf Winzer/Winzerin ausbilden dürfen. Bei ausländischen Kooperationsbetrieben prüfen wir, ob die Voraussetzungen für eine Ausbildung erfüllt sind und entsprechendes Praxiswissen vermittelt werden kann.

Der Weincampus als auch viele jahrelange Partner unterstützen die Weincampus-Studierenden in Form von Stipendien. Während oder nach des Studiums gibt es die Möglichkeit, durch Preise ausgezeichnet zu werden.

Weitere Informationen via: https://www.weincampus-neustadt.de/weincampus/preise-und-stipendien 

Ab dem Wintersemester 2023/2024 können pro Jahr zwei Studierende des dualen Studiengangs „Weinbau & Oenologie“ des Weincampus Neustadt ein Auslandssemester an der Fachhochschule Krems im Studiengang „International Wine Business“ absolvieren. Im Gegenzug können zwei Studierende der Fachhochschule Krems ein Semester am Weincampus Neustadt verbringen. Durch die Kooperation erhalten die Studierenden des Weincampus eine weitere Möglichkeit, auf internationaler Ebene zu lernen - zusätzlich zu den bereits in den Studienverlauf fest verankerten Praxisprojekten und Exkursionen.

Durch das Erasmus-Programm entfallen nicht nur die Studiengebühren im Ausland, die Studierenden zusätzliche eine finanzielle Förderung für die Lebenshaltungskosten im Ausland. Neben den Studierenden fördert das Erasmus-Programm auch die Lehrenden. So können zukünftig interessante Vorlesungen und Seminare zwischen den Hochschulen organisiert werden, wodurch beide Partner sowohl fachlich als auch interkulturell profitieren. Für die Kooperation verantwortlich zeichnen Prof. Dr. Laura Ehm, Professorin für Marketing am Weincampus Neustadt, und Prof. Dr. Albert Franz Stöckl, Studiengangsleiter „International Wine Business“ an der IMC FH Krems. Beide unterstreichen die Potenziale der Kooperation. 

Die IMC FH Krems ist bereits heute stark international vernetzt, was laut Prof. Stöckl zu einem Markenzeichen des Studiengangs „International Wine Business“ zählt. Durch die Kooperation mit dem Weincampus Neustadt wird dieses Netzwerk nun erweitert und gegenseitig können spannende Impulse ausgetauscht werden. Krems ist durch die Nähe zum angrenzenden Weinanbaugebiet Wachau ein attraktiver Standort zum Wein studieren und Wein machen. Die Region ist nicht zuletzt aufgrund ihrer hervorragenden Weine und Weinkellereien offizielles UNESCO Weltkulturerbe. Deutschland und Österreich befinden sich im Herzen Europas. Beide Länder stehen daher vor ähnlichen klimatischen Herausforderungen, wodurch insbesondere rund um das Thema Nachhaltigkeit wertvolles Know-how ausgetauscht werden kann.

Interessierte können sich gerne direkt an Prof. Dr. Laura Ehm wenden.

  • Auslandsaufenthalte außerhalb von Europa, in der Schweiz und England von bis zu 3 Monaten über Ausbildung Weltweit
    zwischen 3000 und 5000 Euro (Reisekosten und Aufenthaltskosten je nach Dauer und Land)
  • Auslandsaufenthalte in Europa außer der Schweiz und England über Erasmus +
    zwischen 195 und 315 Euro (Mobilitätshilfe pro Monat)
  • Auslandsaufenthalte in Europa über Weincampus Stipendium
    max. 500 Euro 

Seit dem 1.1.2012 sind Teilnehmer an dualen Studiengängen den zur Berufsausbildung Beschäftigten gesetzlich gleichgestellt und als solche einheitlich für die gesamte Dauer des entsprechenden Studiengangs der Versicherungspflicht in der gesetzlichen Renten-, Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung unterstellt.

Auch in Studienabschnitten, in denen kein Arbeitsentgelt gezahlt wird (ab dem ersten Semester) bist du in der Renten- und Arbeitslosenversicherung versicherungspflichtig. Die Sozialversicherungsbeiträge werden von einer fiktiven Beitragsbemessungsgrundlage berechnet (1 % der monatlichen Bezugsgröße). Der Arbeitgeber trägt diese Beiträge alleine, auch wenn er nur einen Teil der Ausbildung betreut. Individuelle Absprachen zwischen den Betrieben sind daher teilweise notwendig. 

In der Kranken- und Pflegeversicherung sind dual Studierende in Zeiten ohne Arbeitsentgelt ebenfalls versicherungspflichtig. Allerdings werden die Beiträge in der Höhe gezahlt, die auch versicherungspflichtige Studierende entrichten. Die Beiträge werden alleine vom Studierenden getragen. Solltest du einen Anspruch auf Familienversicherung (bei einem Elternteil oder einem Ehegatten oder Lebenspartner) haben, sind keine Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge zu zahlen.

Neustadt liegt mitten in den deutschen Weinanbaugebieten. Die Pfalz ist eines der größten, innovativsten und vielseitigsten Anbaugebiete Neustadt ist eine florierende, mittelgroße Stadt in der MetropolregionRhein-Neckar. Neustadt ist eine Tourismus- und gastronomiestarke Region mit breitem kulturellem Freizeitangebot.


Kurzzeit - Vermietung
Für die Theorie-Module während des Prosemesters können preisgünstige Zimmer im Jugendgästehaus Neustadt/Weinstraße angemietet werden. Auch private Vermieter bieten sowohl für die Prosemestermodule, als auch für längere Zeiträume preisgünstige Zimmer und Wohnungen an.

Kurz-Exposé 1 / Kurz-Exposé 2


Studierendenwohnungen
Den Studierenden vom Weincampus stehen in der Rilkestraße 6 helle Wohnungen mit jeweils 3 WG-Zimmern, Einbauküche, Gemeinschaftsraum und Balkon zur Verfügung.

Monatliche Zimmermiete: 345,00 EUR incl. pauschale Betriebs- und Heizkosten (ohne Abrechnung, keine Kaution, unmöbliert).

Weitere 6 helle Wohnungen mit je 2 WG-Zimmern, Einbauküche und Gemeinschaftsraum gibt es in der Branchweilerhofstraße.

Monatliche Zimmermiete: 330,00 EUR incl. pauschale Betriebs- und Heizkosten (ohne Abrechnung, keine Kaution, unmöbliert).

Vermietet werden die Wohnungen von der Wohnungsbaugesellschaft Neustadt an der Weinstraße: 
Tel. 06321 89 96-66, E-Mail: vermietung@wbg-nw.de oder Frau Sylvia Schulze, Tel. 06321 89 96-20, E-Mail: sylvia.schulze@wbg-nw.de 

 

Über das Studierendensekretariat erhalten Sie auf Anfrage eine Liste mit Privatvermietern. Ein Blick auf das Schwarze Brett im Untergeschoss des Weincampus Neustadt lohnt sich! Dort tauschen und finden Studierende Wohnungen und WG-Zimmer in und um Neustadt.

Ja, bei der Deutschen Lehranstalt für Agrartechnik (DEULA) in Bad Kreuznach finden während des Prosemesters zwei Wochen Unterricht im Bereich der angewandten Agrartechnik statt, in denen die Studierenden den sachgerechten und sicheren Umgang mit modernen Landmaschinen im Bereich Weinbau und Traubenverarbeitung vermittelt bekommen (z. B. Traktoren, Bodenpflegesysteme, Pflanzenschutzgeräte).

Die Vorlesungszeiten werden an die Termine der überbetrieblichen Ausbildung und DEULA-Kurse angepasst, damit keine Überschneidungen stattfinden.

Es besteht die Möglichkeit eine Ermäßigung auf die Lehrgangskosten zu erhalten. Ausführliche Informationen zur Anmeldung, aktuelle Termine sowie den Gutschein-Vordruck finden Sie in OpenOLAT.

Ja, Ende des 4. Semesters werden die theoretischen Inhalte aus dem Kurs "Ausbildung der Ausbilder" vermittelt und die Ausbildereignungsprüfung kann abgelegt werden. Studierende des dualen Bachelorstudiengangs Weinbau und Oenologie zahlen nur die Prüfungsgebühren.

Kontaktieren Sie uns jetzt!

Wir beantworten gerne Ihre individuellen Fragen!

Hiermit willige ich ein, dass die von mir eingegebenen, personenbezogenen Daten (z.B. Name, Adresse, E-Mail ) für die Bearbeitung von Kontaktanfragen durch die MitarbeiterInnen des Weincampus Neustadt, zum Zwecke der Kontaktaufnahme, in elektronischer Form gespeichert und verarbeitet werden dürfen. Ich nehme zur Kenntnis, dass die erhobenen Daten vom Weincampus Neustadt nicht an Dritte weitergegeben werden und nach Bearbeitung des jeweiligen Anliegens gelöscht werden. Die erteilte Einwilligung zur Verarbeitung der Daten kann jederzeit widerrufen werden (z.B. über das Kontaktformular des Weincampus Neustadt). Rechtsgrundlagen hierfür sind Art 6 Abs.1 S. 1 DSGVO, Art. 7 DSGVO, sowie § 4 Landesdatenschutzgesetz Rheinland-Pfalz in den jeweils gültigen Fassungen.