Dualer Bachelor Weinbau und Oenologie + Winzerausbildung

Profil des Studiengangs

StudienmodellDualBachelorstudium* + Winzerausbildung (*Bachelor of Science)
Dauer4 Jahre6 Semester Regelstudienzeit / 24 Monate Berufsausbildung
ECTS210 
UnterrichtspracheDeutschC1 des Europäischen Referenzrahmens
ZulassungNC-frei 
StudiengebührenKeineRegulärer Semesterbeitrag
Studienbeginn
Prosemester
1. August13 Wochen à 4 Blöcke
Studienbeginn 
1. Semester
NovemberDie Vorlesungszeit beginnt bewusst im November nach der Herbstphase, um auf die Arbeitsspitze in den Weingütern Rücksicht zu nehmen
Bewerbungsfrist15. JuliAusfüllen des Bewerbungsformulars sowie Einreichung von Bewerbungsunterlagen

Öffnungszeiten Studierendensekretariat
Montag bis Freitag 9:00 – 16:00 Uhr

Wir stellen uns vor

Lernen Sie Studierende und Lehrende kennen, erfahren Sie mehr über Ihre Möglichkeiten nach dem Studium und erleben Sie unseren grünen Campus inmitten von Weinbergen.

Theorie und Praxis - Studium und Winzerausbildung unter einem Hut

Der Studienverlaufsplan

Exkursion 2024: Weincampus Alumnus Brian Serr erläutert Maßnahmen des biologischen Pflanzenschutzes und demonstriert anhand eines Rebenblattes typische Befallsmerkmale sowie deren Bedeutung für die Weinqualität in seinem Weinberg.

Traditionelles Grillfest des 6. Semester nach der letzten Prüfung des Studiums auf dem Campus (Sommer, 2024)
 

Studentin Madeleine Römer mikroskopiert Hefen im Rahmen des mikrobiologischen Labors im 3. Semester
 

Bordeaux-Masterclass 2025 mit Markus Del Monego und Philippe Castéja in der Aula: Studierende verkosten Weine


 

Vorlesung "Wein und Speisen", 4. Semester, Sensoriklabor


 

Exkursion Oekologie und Umweltschutz

Exkursion Oekologie und Umweltschutz

Südtirol-Exkursion 2025: Spannende Einblicke ins Weingut Lageder, Sektkellerei Arunda, Weingut Elena Walch, Kellerei Tramin, Weingut Manincor, Weingut Unterortl und Landesweingut Laimburg.
 

Student Vincent Stiburski prüft das Mostgewicht der frisch geernteten Solaris-Trauben im Rahmen der oenologischen Übungen im Prosemester.

Student Joscha Ahrens während seines Auslandsaufenthaltes in Südafrika (2022)

 

Der Weincampus auf der ProWein 2024 in Düsseldorf: Bachelor-Student Moritz Prinz zur Lippe vom Weingut Schloss Proschwitz aus Meißen mit Prof. Dr. Dominik Durner während einer Talk & Taste Session zum Thema Cidre.

Übung der sensorischen Schnellmethode Napping, 4. Semester, Sensoriklabor


 

Rebveredelung

Das studentische Format Weincampus Talk: Studierende und Weinbegeisterte vernetzen sich mit Weinpersönlichkeiten, Winzerinnen und Winzern, Händlerinnen und Händlern und Marketingunternehmen in lockerer Atmosphäre.

Sebastian Hörsch, Assistent Weinbau, erklärt den Studierenden des Prosemesters die Reberziehungssysteme und Rebschnittarten im Versuchsweinberg auf dem Campus.

Studierende des 4. Semesters machen sich mit den positiven Aromen und Fehlaromen im Sensoriklabor bei Prof. Dr. Ulrich Fischer vertraut.

Akademische Abschlussfeier 2025: Verabschiedung der Studierenden nach Beendigung des Studiums


 

Weinbau-Assistent Florian Schraut im Oenologischem Technikum.

 

Rebveredelung

Studierende in den Verkostungskabinen im Sensoriklabor



 

Marketing-Vorlesung: Entwicklung von Etiketten für die neue PIWI-Linie des Staatsweingutes mit Johannitergut Neustadt.
 

Geruchstraining im Sensoriklabor




 

Lehrbeauftragter Leonard Pfahl während einer Messung von Vitalitätsdaten der Reben mit einer Multispektraldrohne.

 

Dichtebestimmung zur Beurteilung des Fortschritts der alkoholischen Gärung in Versuchsweinen eines Praxisprojekts im 4. Semester im Oenologischen Technikum

Rebveredelung

Handwerk, Naturwissenschaften und das Produkt Wein

Studieninhalte

Sechs Professorinnen und Professoren von drei rheinland-pfälzischen Hochschulen sowie die Expertinnen und Experten des Dienstleistungszentrums Ländlicher Raum (DLR) Rheinpfalz gestalten die Lehre am Weincampus. Sie machen durch ihre Forschungsprojekte zu Klimawandel, Nachhaltigkeit, pilzwiderstandsfähigen Rebsorten, Digitalisierung oder alkoholfreien Weinen Wissenschaft in den Vorlesungen greifbar.

Modulhandbuch 

Lehrgebiet

Weinbau, Pflanzenphysiologie und Bodenkunde

Lehrende und Assistenzen

Das Themenfeld vermittelt die wissenschaftlichen und praktischen Grundlagen des modernen Weinbaus. Die Studierenden setzen sich mit den physiologischen und biochemischen Prozessen der Rebe auseinander und lernen, wie Wachstum, Entwicklung und Reife der Trauben durch Standort, Klima und weinbauliche Maßnahmen beeinflusst werden. Darüber hinaus beschäftigen sie sich mit Rebsorten, Erziehungssystemen, Rebenernährung und Düngung sowie der nachhaltigen Bewirtschaftung von Weinbergsböden.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Verbindung von Theorie und Praxis. In Übungen und Laborveranstaltungen wenden die Studierenden ihr Wissen direkt an – von der Beurteilung der Traubenreife und der Qualitätsbonitur bis hin zur Analyse von Böden, der Planung von Düngungsmaßnahmen und der Bewertung moderner Anbau- und Produktionsverfahren. So erwerben sie fundierte Kompetenzen für einen qualitätsorientierten und nachhaltigen Weinbau.


Lehrgebiet

Phytomedizin

→ Lehrende und Assistenzen

Die Phytomedizin vermittelt umfassende Kenntnisse über die Gesundheit der Rebe und den nachhaltigen Schutz von Weinbergen. Die Studierenden lernen, pilzliche, bakterielle und virale Krankheitserreger sowie tierische Schädlinge sicher zu erkennen, deren Biologie zu verstehen und geeignete Maßnahmen zur Vorbeugung und Bekämpfung auszuwählen. Dabei stehen die Grundsätze des integrierten Pflanzenschutzes ebenso im Mittelpunkt wie ökologische Zusammenhänge und ressourcenschonende Strategien.

Darüber hinaus befassen sich die Studierenden mit aktuellen Herausforderungen wie dem Klimawandel, dem Auftreten neuer Schadorganismen und den Möglichkeiten des Präzisionsweinbaus. Laborpraktika und Praxisprojekte vermitteln den sicheren Umgang mit Diagnoseverfahren, moderner Pflanzenschutztechnik und digitalen Methoden. Dadurch werden wissenschaftliche Erkenntnisse unmittelbar mit den Anforderungen der weinbaulichen Praxis verknüpft.


Lehrgebiet

Mikrobiologie

→ Lehrende und Assistenzen

Im Themenfeld Mikrobiologie beschäftigen sich die Studierenden mit der Bedeutung von Mikroorganismen für Weinbau und Weinbereitung. Sie lernen die Eigenschaften und Funktionen von Hefen, Bakterien und weiteren Mikroorganismen kennen und verstehen deren Einfluss auf Gärungsprozesse, Weinqualität und Lebensmittelsicherheit. Ergänzend werden molekularbiologische Grundlagen und moderne Analyseverfahren vermittelt, die eine schnelle und zuverlässige Identifizierung von Mikroorganismen ermöglichen.

Praktische Laborübungen vertiefen die theoretischen Inhalte und vermitteln den Umgang mit zeitgemäßen mikrobiologischen und molekularbiologischen Methoden. Die Studierenden erwerben damit wichtige Kompetenzen für die Qualitätskontrolle, Forschung und Entwicklung sowie für den Einsatz innovativer Verfahren in der Weinwirtschaft und verwandten Bereichen.


Lehrgebiet

Oenologie, Weinanalytik und Weinsensorik

→ Lehrende und Assistenzen

Die Oenologie ist die Wissenschaft der Weinbereitung. Sie verbindet naturwissenschaftliche Grundlagen mit modernster Kellertechnik und begleitet den Weg der Traube vom Lesegut bis zum fertigen Wein. Ziel ist es, die Qualität der Trauben durch geeignete Verfahren zu erhalten, gezielt zu beeinflussen und Weine mit einem charakteristischen Stil und hoher Qualität zu erzeugen.

Im Studium erwerben die Studierenden fundierte Kenntnisse über die chemischen, mikrobiologischen und technologischen Prozesse der Weinbereitung. Sie beschäftigen sich mit der Verarbeitung von Trauben, der Gärführung, dem Einsatz von Hefen und Milchsäurebakterien sowie mit Verfahren zur Stabilisierung, Filtration und Reifung von Weinen. Dabei werden die Besonderheiten der Weiß- und Rotweinbereitung ebenso behandelt wie moderne Analyseverfahren zur Qualitätskontrolle von Trauben, Most und Wein. Praktische Übungen und Laborveranstaltungen vermitteln den sicheren Umgang mit kellerwirtschaftlichen Verfahren, analytischen Methoden und moderner Technik.

Ein besonderer Bestandteil des Studiums ist das Praxisprojekt Oenologie. In Zusammenarbeit mit Kooperationsbetrieben bearbeiten die Studierenden eigenständig aktuelle Fragestellungen aus der Weinbereitung. Sie planen und begleiten Versuche, analysieren unterschiedliche Verfahren und bewerten deren Einfluss auf die Weinqualität. Die Ergebnisse werden wissenschaftlich ausgewertet, dokumentiert und gemeinsam präsentiert. So verbinden die Studierenden ihr theoretisches Wissen mit praktischer Erfahrung und erhalten frühzeitig Einblicke in die Herausforderungen und Innovationen der modernen Kellerwirtschaft.

Schnuppervorlesung Orange Wine von Prof. Dr. Ulrich Fischer


Lehrgebiet

Betriebswirtschaftslehre

→ Lehrende und Assistenzen

Betriebswirtschaftliche Kenntnisse sind eine wichtige Grundlage für den wirtschaftlichen Erfolg von Unternehmen der Weinbranche. Im Studium erwerben die Studierenden fundierte Kompetenzen, um betriebliche Zusammenhänge zu verstehen, wirtschaftliche Entscheidungen zu treffen und Unternehmen nachhaltig zu führen.

Die Lehrveranstaltungen vermitteln die Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre und geben Einblicke in wirtschaftliche Rahmenbedingungen, Unternehmensformen, Märkte und betriebliche Funktionen. Ergänzend lernen die Studierenden die Grundlagen des Rechnungswesens, der Buchführung und Bilanzierung kennen – von der Vermögensbewertung über laufende Buchungen bis zur Erstellung eines Jahresabschlusses. Praxisnahe Übungen vertiefen das theoretische Wissen und schaffen die Basis für unternehmerisches Denken und Handeln in der Weinwirtschaft.

Einblicke in das Wahlpflichtfach „Startup Management“ 


Lehrgebiet

Marketing

→ Lehrende und Assistenzen

Ob Weingut, Genossenschaft oder internationales Unternehmen – erfolgreiche Weine benötigen eine durchdachte Marketingstrategie. Im Studium lernen die Studierenden, wie Produkte zielgerichtet positioniert, Marken aufgebaut und Märkte erfolgreich erschlossen werden. Dabei stehen sowohl die Besonderheiten der Weinbranche als auch aktuelle Entwicklungen im Konsumentenverhalten und in der digitalen Kommunikation im Fokus.

Die Lehrveranstaltungen vermitteln Kenntnisse in den Bereichen Marktforschung, Konsumentenverhalten, Marketing- und Vertriebsmanagement sowie Markenkommunikation. Die Studierenden analysieren Zielgruppen, entwickeln Marketingstrategien und lernen, geeignete Instrumente der Produkt-, Preis-, Kommunikations- und Vertriebspolitik einzusetzen. Fallstudien und praxisorientierte Projekte ermöglichen es ihnen, eigene Marketingkonzepte zu entwickeln und Lösungen für reale Fragestellungen der Weinwirtschaft zu erarbeiten. Darüber hinaus beschäftigen sie sich mit Exportmarketing, Weintourismus, digitalem Marketing und der Entwicklung innovativer Geschäftsmodelle für die Weinbranche.

Das Herzstück des Campus

Erlebe das Sensoriklabor

Auf zu neuen Horizonten

Auslandsaufenthalte

Im Studium Weinbau und Oenologie haben Sie die Möglichkeit bis zu sechs Monate praktische Ausbildung im Ausland zu absolvieren. Weinbau und Weinbereitung im Ausland unterscheiden sich in vielerlei Hinsicht von dem in Deutschland. Es wird von den Studierenden als sehr bereichernd beschrieben, unter anderen klimatischen und kulturellen Bedingungen Wein zu machen, neue Rebsorten und Anbauweisen zu entdecken. Indem man die Methoden und Praktiken der Betriebe kennenlernt, hinterfragt man seine eigene Herangehensweise und Entscheidungsprozesse. Sie profitieren nicht nur fachlich von neuen Impulsen, sondern entwickeln interkulturelle und sprachliche Kompetenzen und erweitern Ihr internationales Netzwerk. In den Betrieben tauchen Sie in den Arbeitsalltag ein und lernen Land und Leute wirklich kennen. Internationale Erfahrungen sind bei Arbeitgebern sehr gefragt. 

Den Studierenden stehen über 200 internationale Kooperationsbetriebe auf der nördlichen und südlichen Hemisphäre offen. Damit werden insgesamt fünf Weinlesen in vier Jahren erlebbar. Der Weincampus fördert Auslandsaufenthalte mit Stipendien und Förderprogrammen. Lassen Sie sich individuell von uns beraten!
 

Das Portfolio internationaler Kooperationsbetriebe des Weincampus umfasst folgende Länder:

- Argentinien          - Luxemburg
- Australien             - Namibia
- Azoren                  - Neuseeland            
- Chile                     - Österreich               
- Dänemark             - Portugal           
- Frankreich             - Ruanda
- Georgien              - Rumänien
- Griechenland        - Schweden
- Großbritannien     - Schweiz
- Israel                     - Spanien
- Italien                    - Südafrika 
- Kroatien                - USA
 

Zeitrahmen für Praxisprojekte im Ausland:

Nach dem 4. Semester: 01.07. bis 31.10. (Nördliche Hemisphäre)

Nach dem 5. Semester: 01.02. bis 30.04. (Südliche Hemisphäre)
 

Nähere Informationen zu Visabestimmungen, Versicherungen und Fördermöglichkeiten eines Auslandspraktikums finden Sie auf den Seiten der Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen unter Internationales.




Berufsfelder

Die Nachfrage nach studierten Winzerinnen und Winzern ist so hoch, dass sie nicht gedeckt werden kann. Absolventinnen und Absolventen des Studiums Weinbau und Oenologie haben in der Regel noch vor ihrer letzten Prüfung einen Vertrag in der Tasche. Die fachlichen, themenspezifischen sowie überfachlichen Qualifikationsziele des Studienfachs vermitteln den Absolventinnen und Absolventen umfassende Kompetenzen, die sie sowohl zu einer eigenständigen, praxisorientierten Berufstätigkeit in vielfältigen Tätigkeitsfeldern als auch zu einer weiterführenden wissenschaftlichen Karriere befähigen. 

Der Studiengang Weinbau und Oenologie bietet vielfältige berufliche Perspektiven in unterschiedlichsten Bereichen, von denen die folgenden beispielhaft für viele weitere stehen:

  • Winzer*in
  • Kellermeister*in
  • Betriebsleitung, CEO oder Außenbetriebsleitung
  • Vinotheksleiter*in
  • Key Account Manager*in
  • Wein- oder Getränkeredakteur*in
  • Produktentwickler*in
  • Innovationsmanager*in
  • Marktforscher*in
  • Marketing Manager*in
  • Weinhändler*in, Import/Export Manager*in oder Vertriebsleiter*in
  • Tourismus-Manager*in
  • Rebenzüchter*in
  • Laborant*in
  • Wissenschaftliche Mitarbeiter*in
  • Entrepreneur und Start-Ups Gründer*in
  • Nachhaltigkeitsmanager*in
  • Wein- und Oenologieberater*in

Das sagen unsere Studierenden

Warum ich Weinbau und Oenologie studiere

Bildquellen: Miriam Berner - Anna Ziegler; Felix Weyer - Weingut Bassermann-Jordan/Frei; Fabio Fehrenbach - Staatliches Weinbauinstitut Freiburg; Julia Furer - Privat; Philipp Schindel - Privat; Viktor Rapp - Privat

Interview Niko Brandner (Griesel Sekt, Bensheim)

Interview Katrin Lang (74. Deutsche Weinkönigin / Referentin Badischer Weinbauverband)

Interview Lena Singer-Fischer (Weingut Singer-Fischer, Ingelheim)

Die Winzerausbildung

Die Ausbildungsphase im Betrieb dauert insgesamt 24 Monate. Die Winzerausbildung wird von der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz geprüft. Im Bachelorstudium Weinbau und Oenologie sind die Studieninhalte und -zeiten bewusst an das weinbauliche Jahr angepasst. Damit erleben Sie ein Maximum an Praxis. Die vier Praxisprojekte zu den Schwerpunkten Weinbau, Oenologie, Phytomedizin und Weinmarketing finden in den Ausbildungsbetrieben statt und werden als Prüfungsleistungen gewertet.

Ausbildungsbetriebe können in allen Weinanbaugebieten Deutschlands angesiedelt sein. Auch Betriebe in Luxemburg können als Ausbildungsbetriebe anerkannt werden - lassen Sie sich individuell zu den Voraussetzungen beraten!

Sollte der von Ihnen ausgewählte Ausbildungsbetrieb nicht zu unseren Kooperationsbetrieben gehören, dann nehmen wir diesen gerne in unser Netzwerk auf, sofern der Betrieb anerkannter Ausbildungsbetrieb für Winzer*innen ist. 

Mit der Ausbildungsbörse Dual Match unterstützt Sie der Weincampus bei der Suche nach einem passenden Betrieb. Die Ausbildungsbörse hat zum Ziel, einfach, schnell und sicher Studieninteressierte mit passenden Winzerbetrieben zusammenzubringen. Sie legen im Portal ein Bewerberprofil an und präsentieren Ihre Fähigkeiten, Vorkenntnisse und Interessen. Bei Interesse an einem Ausbildungsplatz können Sie einen unserer vielen Kooperationsbetriebe direkt kontaktieren. Umgekehrt ist es einem Kooperationsbetrieb möglich, Sie auf einen freien Ausbildungsplatz aufmerksam zu machen.

→ DOWNLOADBEREICH
Ausbildungsvertrag, Vergütungstabellen + Versicherungsrichtlinien

DUAL MATCH

Vier Studierende des Weincampus Neustadt tauschen sich gemeinsam über vorliegendes Dokument aus

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Zulassungsvoraussetzungen

→ ALLGEMEINE ZULASSUNGSVORAUSSETZUNGEN

Der Bachelorstudiengang Weinbau und Oenologie ist zulassungsfrei. Das bedeutet, Studieninteressierte erhalten in jedem Fall einen Studienplatz, wenn sie die formalen Voraussetzungen für den Studiengang (Hochschulzugangsberechtigung, Sprachkenntnisse etc.) erfüllen und sich form- und fristgerecht bewerben. Ein Numerus Clausus besteht nicht. Sie erhalten einen Studienplatz, wenn Sie die Zugangsvoraussetzungen erfüllen und sich form- und fristgerecht dafür bewerben. Studienbeginn ist Anfang August.

Zugangsvoraussetzung für das Studium Weinbau und Oenologie ist
− Zeugnis der Hochschulreife,
− der Fachhochschulreife 
oder eine als gleichwertig anerkannte berufliche Qualifikation 
− sowie ein Ausbildungsvertrag zur/zum Winzer*in

Den praktischen Teil der Fachhochschulreife decken Sie mit der Winzerausbildung ab.
 


→ MEISTERBRIEF ODER VERGLEICHBARE FORTBILDUNGSABSCHLÜSSE

Ein Meisterbrief oder vergleichbare Fortbildungsabschlüsse bieten Ihnen eine unmittelbare Hochschulzugangsberechtigung.

 

→ STUDIEREN OHNE ABITUR

In Rheinland-Pfalz ist ein Studium mit beruflicher Qualifikation ("Studieren ohne Abitur") möglich, wenn eine vorangegangene berufliche Ausbildung mit einem Gesamtnotenschnitt von mindestens 2,5 abgeschlossen wurde. Die Noten aus der Berufsausbildungsabschlussprüfung und dem Abschlusszeugnis der Berufsschule werden berücksichtigt.

Wir beraten Studieninteressenten ohne Abitur vor der Einschreibung. Vereinbaren Sie bitte einen Termin mit unserem Studierendensekretariat

 

Wenn Dokumente zum Bewerbungszeitpunkt noch nicht vorliegen, senden Sie uns ...

  • Ihr letztes (Halbjahres-)Zeugnis und reichen das Abschlusszeugnis nach
  • den von Ihnen und Ihrem Ausbildungsbetrieb unterschriebenen Berufsausbildungsvertrag. Den Vertrag mit der Unterschrift der für die Ausbildung zuständige Stelle schicken Sie nach.

Wenn Ihre vorangegangene Berufsausbildung Winzer oder Weintechnologe ist, können Sie sich direkt für das sechssemestrige Studium Weinbau und Oenologie (Bachelor of Science) bewerben.
 

→ LINKS
Hochschulzugangsberichtigung durch Fortbildungsabschlüsse
Informationen zum “Studieren ohne Abitur”
Landesverordnung über die unmittelbare Hochschulzugangsberechtigung beruflich qualifizierter Personen
 

Bewerbung

DER BEWERBUNGSSCHLUSS FÜR DEN BACHELORSTUDIENGANG WEINBAU UND OENOLOGIE IST DER 15. JULI

 

Die Originale des Ausbildungsvertrages schickt der Ausbildungsbetrieb zur Genehmigung an die zuständige Stelle je nach Bundesland z.B. zur Landwirtschaftskammer oder zum Regierungspräsidium.

Hier geht es zum Bewerbungsformular

Hinweis: Bitte stellen Sie sicher, dass Sie im Online-Bewerbungsformular eine funktionierende E-Mail Adresse angeben, sodass Sie die Bestätigung per E-Mail mit dem automatisch generierten PDF sicher erhalten.

Sie erhalten im Anschluss an das Ausfüllen des Online-Bewerbungsformulars automatisch per E-Mail ein PDF. Drucken Sie das PDF aus, unterschreiben Sie es und scannen Sie es ein oder unterschreiben Sie es digital.


Zu den Bewerbungsunterlagen gehören:

  • Ausgefülltes und unterschriebenes Online-Bewerbungsformular (PDF)
  • Berufsausbildungsvertrags mit Unterschrift vom/von der Auszubildenden und dem Ausbildungsbetrieb
  • Lebenslauf (chronologisch und lückenlos) mit Unterschrift
  • Zeugnis über die Hochschulzugangsberechtigung*

Unterschreiben Sie die Originale und scannen sie diese ein oder unterschreiben Sie die Dokumente digital.

→ Alle Bewerbungsunterlagen (einzelne PDF-Dateien!) müssen bis spätestens 15. Juli des Jahres, in dem Sie Ihre Ausbildung beginnen möchten, per E-Mail an Frau Veronika Trum via weincampus☞ Bitte fügen Sie an dieser Stelle ein @ ein ☜hwg-lu☞ Bitte fügen Sie an dieser Stelle einen Punkt ein ☜de eingegangen sein. Da das Prosemester bereits am 1. August beginnt, begrüßen wir es, Ihre Bewerbungsunterlagen schon früher zu erhalten. 

*Für Bewerberinnen und Bewerber ohne Abitur: Nachweis der vorangegangenen Ausbildung (Berufsschul- und Prüfungszeugnis sowie Nachweis der zweijährigen Beschäftigung)

Hinweis: Die Immatrikulation an der Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen (HWG LU) erfolgt zum Wintersemester des Folgejahres. Weitere Informationen zur Einschreibung und Rückmeldung finden Sie hier.

FAQ

Im Bachelorstudium Weinbau und Oenologie sind die Studieninhalte und -zeiten bewusst an das weinbauliche Jahr angepasst. Unser Studienverlaufsplan funktioniert garantiert! Während des Studiums können Sie bis zu fünf Weinlesen in vier Jahren erleben. Das entspricht einem Maximum an Praxis. Die vier Praxisprojekte zu den Schwerpunkten Weinbau, Oenologie, Phytomedizin und Weinmarketing finden in den Ausbildungsbetrieben statt und werden als Prüfungsleistungen gewertet. Unser Portfolio überzeugt mit über 600 Kooperationsbetrieben weltweit.  

Studierende des Bachelorstudiengangs Weinbau und Oenologie haben Freude an der Arbeit in und mit der Natur und interessieren sich für biologische Prozesse. Sie schätzen die Vielseitigkeit und Selbstverwirklichung in ihrer Arbeit und streben nach nachhaltigen Lösungen für den Weinbau.

Die Ausbildungsphase im Betrieb dauert insgesamt 24 Monate. Davon verbringen Sie gleich zu Beginn 15 Monate am Stück im Betrieb, um Praxiserfahrung zu sammeln. In dieser Zeit befinden Sie sich im sogenannten Prosemester und sind Auszubildende/r. Sie sind noch nicht als Studierende/r an der Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen eingeschrieben. Die Einschreibung erfolgt im Folgejahr im Wintersemester.

Die in der Ausbildung erbrachten Leistungen werden für das Studium mit 30 Credits anerkannt.

Während der 24-monatigen Ausbildungszeit im Betrieb wird Ausbildungsvergütung gezahlt. Die Ausbildungsvergütung ist in Rheinland-Pfalz tarifvertraglich geregelt. Die aktuelle Vergütungstabelle für Rheinland-Pfalz findest du hier.  Die Vergütungtabelle für Baden-Württemberg kannst du hier aufrufen. 
In anderen Bundesländern gibt es ähnliche Regelungen, die bei den zuständigen Stellen erfragt werden können.

Während der Studienphasen am Weincampus wird keine Vergütung gezahlt. Die bezahlten Ausbildungszeiten sind im Zeitplan mit Nummern von 1 bis 24 versehen. 

Der Weincampus als auch viele jahrelange Partner unterstützen die Weincampus-Studierenden in Form von Stipendien. Weitere Informationen via: www.weincampus-neustadt.de/service/informationen-fuer-unsere-studierenden/stipendien  

Ab dem Wintersemester 2023/2024 können pro Jahr zwei Studierende des dualen Studiengangs „Weinbau & Oenologie“ des Weincampus Neustadt ein Auslandssemester an der Fachhochschule Krems im Studiengang „International Wine Business“ absolvieren. Im Gegenzug können zwei Studierende der Fachhochschule Krems ein Semester am Weincampus Neustadt verbringen. Durch die Kooperation erhalten die Studierenden des Weincampus eine weitere Möglichkeit, auf internationaler Ebene zu lernen - zusätzlich zu den bereits in den Studienverlauf fest verankerten Praxisprojekten und Exkursionen.

Durch das Erasmus-Programm entfallen nicht nur die Studiengebühren im Ausland, die Studierenden zusätzliche eine finanzielle Förderung für die Lebenshaltungskosten im Ausland. Neben den Studierenden fördert das Erasmus-Programm auch die Lehrenden. So können zukünftig interessante Vorlesungen und Seminare zwischen den Hochschulen organisiert werden, wodurch beide Partner sowohl fachlich als auch interkulturell profitieren. Für die Kooperation verantwortlich zeichnen Prof. Dr. Laura Ehm, Professorin für Marketing am Weincampus Neustadt, und Prof. Dr. Albert Franz Stöckl, Studiengangsleiter „International Wine Business“ an der IMC FH Krems. Beide unterstreichen die Potenziale der Kooperation. 

Die IMC FH Krems ist bereits heute stark international vernetzt, was laut Prof. Stöckl zu einem Markenzeichen des Studiengangs „International Wine Business“ zählt. Durch die Kooperation mit dem Weincampus Neustadt wird dieses Netzwerk nun erweitert und gegenseitig können spannende Impulse ausgetauscht werden. Krems ist durch die Nähe zum angrenzenden Weinanbaugebiet Wachau ein attraktiver Standort zum Wein studieren und Wein machen. Die Region ist nicht zuletzt aufgrund ihrer hervorragenden Weine und Weinkellereien offizielles UNESCO Weltkulturerbe. Deutschland und Österreich befinden sich im Herzen Europas. Beide Länder stehen daher vor ähnlichen klimatischen Herausforderungen, wodurch insbesondere rund um das Thema Nachhaltigkeit wertvolles Know-how ausgetauscht werden kann.

Interessierte können sich gerne direkt an Prof. Dr. Laura Ehm wenden.

  • Auslandsaufenthalte außerhalb von Europa, in der Schweiz und England von bis zu 3 Monaten über Ausbildung Weltweit
    zwischen 3000 und 5000 Euro (Reisekosten und Aufenthaltskosten je nach Dauer und Land)
  • Auslandsaufenthalte in Europa außer der Schweiz und England über Erasmus +
    zwischen 195 und 315 Euro (Mobilitätshilfe pro Monat)
  • Auslandsaufenthalte in Europa über Weincampus Stipendium
    max. 500 Euro 

Seit dem 1.1.2012 sind Teilnehmer an dualen Studiengängen den zur Berufsausbildung Beschäftigten gesetzlich gleichgestellt und als solche einheitlich für die gesamte Dauer des entsprechenden Studiengangs der Versicherungspflicht in der gesetzlichen Renten-, Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung unterstellt.

Auch in Studienabschnitten, in denen kein Arbeitsentgelt gezahlt wird (ab dem ersten Semester) bist du in der Renten- und Arbeitslosenversicherung versicherungspflichtig. Die Sozialversicherungsbeiträge werden von einer fiktiven Beitragsbemessungsgrundlage berechnet (1 % der monatlichen Bezugsgröße). Der Arbeitgeber trägt diese Beiträge alleine, auch wenn er nur einen Teil der Ausbildung betreut. Individuelle Absprachen zwischen den Betrieben sind daher teilweise notwendig. 

In der Kranken- und Pflegeversicherung sind dual Studierende in Zeiten ohne Arbeitsentgelt ebenfalls versicherungspflichtig. Allerdings werden die Beiträge in der Höhe gezahlt, die auch versicherungspflichtige Studierende entrichten. Die Beiträge werden alleine vom Studierenden getragen. Solltest du einen Anspruch auf Familienversicherung (bei einem Elternteil oder einem Ehegatten oder Lebenspartner) haben, sind keine Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge zu zahlen.

Neustadt liegt mitten in den deutschen Weinanbaugebieten. Die Pfalz ist eines der größten, innovativsten und vielseitigsten Anbaugebiete Neustadt ist eine florierende, mittelgroße Stadt in der MetropolregionRhein-Neckar. Neustadt ist eine Tourismus- und gastronomiestarke Region mit breitem kulturellem Freizeitangebot.


Kurzzeit - Vermietung
Für die Theorie-Module während des Prosemesters können preisgünstige Zimmer im Jugendgästehaus Neustadt/Weinstraße angemietet werden. Auch private Vermieter bieten sowohl für die Prosemestermodule, als auch für längere Zeiträume preisgünstige Zimmer und Wohnungen an.

Kurz-Exposé 1 / Kurz-Exposé 2


Studierendenwohnungen
Den Studierenden vom Weincampus stehen in der Rilkestraße 6 helle Wohnungen mit jeweils 3 WG-Zimmern, Einbauküche, Gemeinschaftsraum und Balkon zur Verfügung.

Monatliche Zimmermiete: 345,00 EUR incl. pauschale Betriebs- und Heizkosten (ohne Abrechnung, keine Kaution, unmöbliert).

Weitere 6 helle Wohnungen mit je 2 WG-Zimmern, Einbauküche und Gemeinschaftsraum gibt es in der Branchweilerhofstraße.

Monatliche Zimmermiete: 330,00 EUR incl. pauschale Betriebs- und Heizkosten (ohne Abrechnung, keine Kaution, unmöbliert).

Vermietet werden die Wohnungen von der Wohnungsbaugesellschaft Neustadt an der Weinstraße: 
Tel. 06321 89 96-66, E-Mail: vermietung@wbg-nw.de oder Frau Sylvia Schulze, Tel. 06321 89 96-20, E-Mail: sylvia.schulze@wbg-nw.de 

 

Über das Studierendensekretariat erhalten Sie auf Anfrage eine Liste mit Privatvermietern. Ein Blick auf das Schwarze Brett im Untergeschoss des Weincampus Neustadt lohnt sich! Dort tauschen und finden Studierende Wohnungen und WG-Zimmer in und um Neustadt.

Ja, bei der Deutschen Lehranstalt für Agrartechnik (DEULA) in Bad Kreuznach finden während des Prosemesters zwei Wochen Unterricht im Bereich der angewandten Agrartechnik statt, in denen die Studierenden den sachgerechten und sicheren Umgang mit modernen Landmaschinen im Bereich Weinbau und Traubenverarbeitung vermittelt bekommen (z. B. Traktoren, Bodenpflegesysteme, Pflanzenschutzgeräte).

Die Vorlesungszeiten werden an die Termine der überbetrieblichen Ausbildung und DEULA-Kurse angepasst, damit keine Überschneidungen stattfinden.

Es besteht die Möglichkeit eine Ermäßigung auf die Lehrgangskosten zu erhalten. Ausführliche Informationen zur Anmeldung, aktuelle Termine sowie den Gutschein-Vordruck finden Sie in OpenOLAT.

Ja, Ende des 4. Semesters werden die theoretischen Inhalte aus dem Kurs "Ausbildung der Ausbilder" vermittelt und die Ausbildereignungsprüfung kann abgelegt werden. Studierende des dualen Bachelorstudiengangs Weinbau und Oenologie zahlen nur die Prüfungsgebühren.

Kontaktieren Sie uns jetzt!

Frag Vro!

Individuelle Studienberatung im Studierendensekretariat:

Suchen Sie noch einen Ausbildungsbetrieb oder haben Sie Fragen zu den Zulassungsvoraussetzungen fürs Studium, dann frag Vro! Auch telefonisch erreichbar unter 06321 - 671 509.

 

Hiermit willige ich ein, dass die von mir eingegebenen, personenbezogenen Daten (z.B. Name, Adresse, E-Mail ) für die Bearbeitung von Kontaktanfragen durch die MitarbeiterInnen des Weincampus Neustadt, zum Zwecke der Kontaktaufnahme, in elektronischer Form gespeichert und verarbeitet werden dürfen. Ich nehme zur Kenntnis, dass die erhobenen Daten vom Weincampus Neustadt nicht an Dritte weitergegeben werden und nach Bearbeitung des jeweiligen Anliegens gelöscht werden. Die erteilte Einwilligung zur Verarbeitung der Daten kann jederzeit widerrufen werden (z.B. über das Kontaktformular des Weincampus Neustadt). Rechtsgrundlagen hierfür sind Art 6 Abs.1 S. 1 DSGVO, Art. 7 DSGVO, sowie § 4 Landesdatenschutzgesetz Rheinland-Pfalz in den jeweils gültigen Fassungen.