Über den Weincampus

Es gibt viel zu entdecken

Wir über uns

Der Weincampus Neustadt befindet sich im Zentrum des deutschen Weinanbaus. Neustadt ist die zweitgrößte Weinbau treibende Gemeinde in Deutschland. Hier spielt der Weinbau eine herausragende Rolle. Insgesamt findet man in Rheinland-Pfalz 2/3 der deutschen Rebflächen. Neustadt qualifiziert sich damit als einmaliger Standort, um Praxis und Forschung miteinander zu verbinden. Der Weincampus liegt außerdem inmitten von Weinbergen. Hier hat man den unmittelbaren Kontakt zum Weinbau und zur Praxis. Raus aus dem Hörsaal, rein in den Weinberg - ohne weite Wege.      

Academic Joint Venture und gelebte Kooperation

Organigramm

Der Weincampus Neustadt ist eine gemeinsame wissenschaftliche Einrichtung der Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen, der Technische Hochschule Bingen und der Hochschule Kaiserslautern in Kooperation mit dem Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR) Rheinpfalz. Federführend ist die Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft in Ludwigshafen.  Die Expertise gepaart mit den Branchenkenntnissen und der Infrastruktur des Dienstleistungszentrums Ländlicher Raum (DLR) Rheinpfalz erlauben einen reibungslosen Wissenstransfer von der Hochschule in die Praxis und umgekehrt. Die Kooperationen des Weincampus Neustadt mit über 600 Weinbaubetrieben weltweit zählen zu den maßgeblichen Stärken des Weincampus.

Auf dem Gelände des Weincampus Neustadt befindet sich das Staatsweingut mit Johannitergut, das seit dem achten Jahrhundert für den Weinbau genutzt wird. Im Lehr- und Versuchsbetrieb des Staatsweingutes reichen die Versuche bis ins 16. Jahrhundert, in die Zeit des Pfalzgrafen bei Rhein und Administrators der Kurpfalz Johann Casimir, zurück. Johann Casimir erließ für seine Lieblingssorte „Gänsfüßer“ schon 1584 eine eigene Verordnung zur Pflanzung.

Wie der Weincampus entstanden ist

Historie

Der Weinampus kann auf eine lange Weinbautradition zurückblicken. Auf dem Campusgelände befindet sich unter anderem das Staatsweingut mit Johannitergut, das seit dem achten Jahrhundert für den Weinbau genutzt wird. Im Lehr- und Versuchsbetrieb des Staatsweingutes reichen die Versuche bis ins 16. Jahrhundert zurück, in die Zeit des Kurfürsten Johann Casimir, der für seine Lieblingssorte „Gänsfüßer“ schon 1584 eine eigene Verordnung zur Pflanzung erließ.

1899 wurde in Neustadt die „Städtische Wein- und Obstbauschule“ gegründet, die im Jahr 1908 verstaatlicht und in „Königliche Lehr- und Versuchsanstalt für Wein- und Gartenbau“ umbenannt wurde.

1983 ist daraus die Lehr- und Forschungsanstalt für Landwirtschaft, Weinbau und Gartenbau des Landes Rheinland-Pfalz hervorgegangen. 2003 erfolgte die letzte Umbenennung im Zuge der Agrarverwaltungsreform in Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR) Rheinpfalz. Hier forschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in den Fachgebieten Phytomedizin, Weinbau, Oenologie und Mikrobiologie. Weitere Forschungsgebiete am Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR) Rheinpfalz sind der Gartenbau, sowie der Obst- und Gemüsebau.

2009 wird der in Deutschland erste duale Studiengang Weinbau und Oenologie in Neustadt gegründet. Auf Initiative des Landes Rheinland-Pfalz wurde 2009 der in Deutschland erste duale Studiengang Weinbau und Oenologie am Weincampus Neustadt gegründet. Grund für die Einrichtung eines solchen Studienganges war die steigende Nachfrage der Weinwirtschaft nach praktisch und theoretisch gut ausgebildeten Führungskräften.

2012 erhielt die wissenschaftliche Einrichtung der drei Hochschulen einen eigenen Namen: Weincampus Neustadt.

Seit dem Wintersemester 2016/17 wird der berufsbegleitende Master-Studiengang Wine, Sustainability and Sales angeboten. Im Wintersemester 2020/2021 wurde der duale deutsch-französische Masterstudiengang Weinbau und Oenologie in Kooperation mit der Université de Haute-Alsace eingeführt, der nun der englischsprachige Masterstudiengang Viticulture and Enology ist.